Wie kann man zum Herzensmenschen werden?

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Eine Gruppe

Eine Gruppe junger Frauen und Mädchen verbrachte erlebnisreiche Tage im Rottal.

  • Gottesmutter Mariaim Mittelpunkt
  • Die Schönstattbewegung (auch apostolische Bewegung von Schönstatt) ist eine internationale Vereinigung von Gläubigen in der katholischen Kirche mit apostolischer Ausrichtung. Ursprungsort wie geistlicher Mittelpunkt ist Schönstatt, ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz. Die Verehrung der Gottesmutter Maria stellt ein zentrales Moment dar. Viele Mitglieder Erziehungsprojekten, sozialen Hilfsprojekten, Aktivitäten im missionarischen, kulturellen und politischen Bereich, besonders auch in Zusammenarbeit mit anderen geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Initiativen.

Abtsgmünd-Pommertsweiler. Unter dem Motto „Alles ist gut, solange du auf dein Herz hörst – Abenteuer im Rottal“ verbrachte die etwa 20-köpfige Gruppe von Mädchen und jungen Frauen der Schönstattbewegung (Abteilung Schwarzhorn der Diözese Rottenburg-Stuttgart) ein paar spannende Tage im evangelischen Jugendheim Rottal voller Spiel, Kreativität und Zeit für Jesus und Maria.

„Herzensmensch sein – wie geht das? Wer ist für uns ein Herzensmensch?“ waren nur einige Fragen, mit denen sich die Mädchen zwischen neun und 14 Jahren in den Gruppenstunden befassten. Auch große und kleine Herzenswünsche waren Thema und so wurden beim Ausflug zum Minigolf im nahe gelegenen Pommertsweiler bunte Abreißzettel mit der Überschrift „Nimm dir, was du brauchst!“ angebracht, die Passanten mitten im Alltagstrubel eine kleine Freude bereiten sollen.

Ein Glanzlicht Highlight der Ferienwoche waren die nervenkitzelnden Wanderungen im direkt an das Jugendheim angrenzenden Bach, der an einigen Stellen tiefer war als gedacht. Hier war besonders Teamgeist gefragt, doch gemeinsam konnte der Weg durch das holprige Bachbett gemeistert werden.

Auf positive Resonanz stießen auch ein gemütlicher Lagerfeuerabend, das Zeichnen von Henna-Tattoos und Herstellen von Scherbenkreuzen- und herzen. Der Herzensball am letzten Abend, zu dem sich alle schick machten und sich Beiträge wie ein Gedicht, ein Mitmach-Theater oder einen Tanz überlegten, rundete das Programm ab.

Eine wichtige Erkenntnis des Abends: Jede einzelne ist Herzensmensch. Jede bekam eine Medaille und ihr ganz persönliches Bild der zuvor gestalteten Herzensgalerie überreicht. Das Küchenteam, Familie Abele aus Schwäbisch Gmünd, zauberte liebevoll ein Dreigänge-Menü und stillte auch ansonsten mit viel Herzblut die hungrigen Gemüter.

Am Sonntag waren alle Eltern und Geschwister zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst eingeladen, welcher dank Pavillon und Unterstand trotz Regens im Freien stattfinden konnte. Hierfür reiste aus Westerheim (Alb-Donau-Kreis) der in Rom promovierende Pfarrer Prakash an, der am letzten Tag seiner dortigen Urlaubsvertretung extra den langen Weg auf sich genommen hatte. Bereits bei seiner Begrüßung betonte er, wie den glücklichen Gesichtern der Mädchen anzusehen sei, dass all ihre Erwartungen an die vergangenen Tage erfüllt wurden. Im spontan eingerichteten Scheunenkino wurde der frisch geschnittene FeWo-Film präsentiert und bei anschließendem Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag gemütlich aus.

Auch im kommenden Jahr ist wieder eine Ferienwoche der Schönstattbewegung Mädchen und junge Frauen (Abteilung Schwarzhorn) geplant. Das Leitungsteam besteht aus einigen jungen Frauen, die alle selbst langjährige FeWo-Teilnehmerinnen waren, und die ihre wertvollen Erfahrungen von damals nun an andere weitergeben möchten.

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