Spielerisch den Wald besser kennenlernen

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Ferienprogramm mit Försterhund Onko und Förster Sebastian Kienzle Foto: privat

Förster Sebastian Kienzle nimmt zusammen mit Hund Onko Kinder mit in den Wald.

Hüttlingen. Ein Tag im Gemeindewald durfte beim Ferienprogramm nicht fehlen. Daher nahmen Nicole Scheider und Förster Sebastian Kienzle von der Kreisforstverwaltung zusammen mit Hund Onko die Kinder für einen Vormittag mit in den Wald. Im Gepäck hatten sie die Waldbox. Nach einer Vorstellungsrunde wurde das Phänomen des Tannenzapfens gelüftet. Alle am Boden liegenden Zapfen waren Fichtenzapfen, die, anders als Weißtannenzapfen, an Ästen hängen. Die Kinder beschlossen, mit Ästen eine Fichte nachzubilden. Ein enormes Wurzelwerk verpassten sie dem Baum für einen guten Stand.

Zwei Fichten selbst gefällt

Die Kinder waren erstaunt, dass der Baum Wasser und sogar Zucker transportiert. Und als sie einen Traubenzucker naschen durften, merkten sie, dass der Zucker Kraft gibt - auch dem Baum. In drei Gruppen erforschten sie zudem die drei Waldfunktionen und stellten sie in einem Waldbild dar. Zusammen konnten sie die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion in den Bildern erraten.

Nach einer Stärkung rüsteten sich die Kinder mit Helmen und Handschuhen aus. Sicherheit geht beim Fällen eines Baumes vor. Mit reiner Muskelkraft wurden zwei Fichten gefällt. Als die Bäume zu Boden krachten, freuten sich alle. Jeder wollte eine Baumscheibe mit nach Hause nehmen, um dann zusammen mit Papa oder Mama und einer Lupe das Alter des Baumes anhand der Jahrringe zu bestimmen.

Nachdem die Kinder im Wald Müll gesammelt hatten, waren sie erstaunt, wie lange Plastik, Papier, Kaffeebecher und anderer Abfall zum Verrotten benötigen. Die Forstleute hatten auch noch Holzmaterialien im Wald verteilt. Den Kindern wurde klar, dass man Kleiderbügel und Wäscheklammern aus Plastik auch durch Holz ersetzen kann.

Ein Spaziergang mit Hund Onko zurück zum Parkplatz rundete den Ausflug in den Wald ab.

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