Sanierungsmaßnahmen am Schlossberg gestartet

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Bürgermeister Armin Kiemel (r.) und Ortsbaumeister Ralf Löcher (2.v.l.) machen sich ein Bild von den Arbeiten am Schlossberg in Untergröningen.

Nach mehreren Hangrutschen am Schlossberg sind aufwändige Instandsetzungsarbeiten nötig. 

Abtsgmünd-Untergröningen. Aufgrund größerer Hangrutschungen am Schlossberg kam es im oberen Bereich zu erheblichen Setzungen, die dringend saniert werden müssen. Ein  Bauunternehmen hat die umfangreichen Sanierungsarbeiten übernommen. Der Schlossberg ist daher aktuell auf Höhe des Schlosses gesperrt, das teilt die Gemeindeverwaltung mit. Auch der Panoramaweg könne für die Dauer der Arbeiten nicht v genutzt werden. Die Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Juni andauern.

Die Mitarbeiter der Firma haben mittlerweile damit begonnen, die bestehende Asphaltdeckschickt in dem betroffenen Abschnitt des Schlossberges zu entfernen. Aufgrund des steilen Geländes sei dabei große Vorsicht geboten, so die Gemeindeverwaltung. „Statt schwerem Gerät muss viel von Hand mit Schaufel und Spitzhacke entfernt werden.“

Alles wird gesichert

Die schwierigen Sanierungsmaßnahmen sehen vor, dass im Bereich des Schlosses, talseits der bestehenden Straße, eine 35 Meter lange Pfahlwand errichtet wird. „Die Pfähle werden abwechselnd vertikal und mit einer Neigung bis in zwei Meter Tiefe in den Boden eingebracht“, erläuert die Verwaltung. Eine über 50 Meter lange, beschädigte Kanalhaltung wird in diesem Zuge ebenfalls ausgetauscht. Zusätzlich werden auch gleich Breitbandleerrohre für das schnelle Internet, Straßenbeleuchtungs- und Stromkabel neu verlegt.

Der Panoramaweg unterhalb des Wohngebietes „Kolonie“ ist ebenfalls betroffen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse könnten die Pfähle hier jedoch nur vertikal in den Boden eingebracht werden, erklärt die Verwaltung. Dieses Verfahren sei jedoch nur im nördlichen Bereich des Weges auf einer Länge von etwa 30 Meter möglich. Im weiteren Verlauf Richtung Süden sind die Platzverhältnisse derart beengt, dass lediglich eine Sicherung durch eine Natursteinmauer erfolgen könne.

Auf der gesamten Wegstrecke wird der Gemeindeverwaltung zufolge außerdem ein neues Geländer angebracht. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen in den beiden Bereichen belaufen sich auf insgesamt rund 285 000 Euro.

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