Unikate beim Ostermarkt

  • Weitere
    schließen

Kaum ein Werkstoff, den man nicht kunstvoll verarbeitet am Ostermarkt im Schloss Untergröningen finden würde. Vom Gewölbekeller bis in den zweiten Stock und auch im Schloss Innenhof präsentierten sich die rund 40 Aussteller. Organisatorin Vivien Maina zog ein positives Resumèe.

Die einen hatten die Berge als Ziel beim Osterspaziergang, andere nahmen das Schloss Untergröningen ins Visier. Aus gutem Grund, eröffnete dort doch ein bunter Markt zu Ostern, der für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas bereithielt. Kaum ein Werkstoff, der nicht zum Unikat verarbeitet worden wäre. Sogar ein "Männertisch" war im Angebot. Dort lockten Holzutensilien bis hin zum USB-Stick. Gold, Silber, Perlen und Co. gab's ebenfalls in diversen Auslagen. Die Goldschmiede und Schmuckdesigner kamen an den Ständen selbst ins Gespräch mit den Besuchern. Da wurde auch schon mal erläutert, wie das erlesene Schmuckstück entstanden war. Nebenan lockten kreative Hutmoden oder auch elegante Umhängetaschen. Beim näheren Betrachten stellte sich so manches Mal heraus, dass eher grobe Stoffe in feinste Ware ummodelliert worden waren. Da wurde die einstige Jeanshose zum schmucken Blickfang über der Schulter hängend. Innovation war Trumpf, vom Obergeschoss bis hinunter ins Kellergewölbe. Buntes Markttreiben im Schloss Untergröningen sorgte dafür, dass man das eher trübe Wetter am Sonntagmittag vergaß und sich voller Elan ins Getümmel stürzte. Keramikaccessoires, Malerei, Osterdeko und Türkränze gaben sich mit Bonbons, Kissen aus alter Bettwäsche und etwa Fruchtaufstrichen oder Honig ein Stelldichein. Der Markt zu Ostern bot weit mehr als nur Osterartikel. Malerei gesellte sich zu Alltagskeramik, Damenbekleidung zu Kunsthandwerk aus Speckstein. Kurz, für jeden Anlass und jeden Geschmack wurde etwas bereitgehalten. Bereits am Samstag, als die 40 Anbieter der Ausstellung aus der ganzen Region, aber auch aus Schorndorf oder aus Stuttgart und aus Würzburg ihre Auslage vorbereiteten, herrschte ein gutes Miteinander. "Es war richtig harmonisch", beschrieb Organisatorin Vivien Maina. Sehr zufrieden zeigte sie sich über die Besucherresonanz an beiden Ostermarkttagen. Und was ihr ebenso sehr gefiel, war die Tatsache, dass die Aussteller sich sehr wohlfühlten. "Das ist das Wichtigste, nur so kann eine Ausstellung gelingen. Die Besucher nehmen das Miteinander sehr wohl war", weiß Vivien Maina. "Thomy, der Weltenbummler" sorgte an beiden Tagen dafür, dass sich auch die jüngsten Besucher außerordentlich wohlfühlten. Es wurde gebastelt, gemalt, aber auch nach Gold geschürft. Die Premiere der Kinderunterhaltung war mehr als gelungen. Und gab "den Großen" die Gelegenheit, sich auch noch einen Rundgang in der Ausstellung von Hanne Dittrich unter dem Titel "Zeitgestalten" zu gönnen. Ein i-Tüpfelchen für den Markt im Schloss Untergröningen. Übrigens: Gute Kontakte zu den Ausstellern sorgen dafür, dass bereits viele ihr Mitmachen beim Ostermarkt 2017 angekündigt haben, berichtet Vivien Maina.

Zurück zur Übersicht: Untergröningen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL