Wo ein Park für alle Generationen entsteht

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So soll der Mehrgenerationenpark in Untergröningen nach bisherigen Planungen aussehen. Grafik: rico
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Kräuterbeet, Bewegungsgeräte und mehr soll es in dem Park in Untergröningen geben.

Abtsgmünd-Untergröningen. Bereits seit einigen Monaten laufen die Überlegungen für einen sogenannten Mehrgenerationen-Activity-Park unterhalb des Kleinspielfeldes in Untergröningen an der Rötenbergstraße. Hier sollen sich zukünftig Menschen aller Generationen betätigen können. Jetzt hat die Gemeinde einen Antrag auf Förderung im Rahmen des „Leader-Programms“ des Landes gestellt.

Wie kam es zu dieser Idee? Ein Jugendlicher fragte im Ortschaftsrat an, ob ein Skatepark gebaut werden kann. Daraus entwickelte sich der Wunsch nach einer Pumptrack-Strecke – einer mit Rädern befahrbaren Strecke mit Kurven und kleinen Hügeln. Die Gemeinde suchte einen geeigneten Standort, der mit der Freifläche an der Rötenbergstraße gefunden wurde.  Um eine Förderung erhalten zu können, sind Nutzungsmöglichkeiten für weitere Personengruppen nötig. In Gesprächen des Ortschatsrates und der Verwaltung mit Vertretern von Vereinen und Einrichtungen wurde dann die Idee eines Mehrgenerationen-Parks entwickelt.

„Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für gelebte Bürgerbeteiligung“, sagt Hauptamtsleiter Henrik Segan.

Auf dem Plan stehen jetzt ein Pumptrack auf etwa 485 Quadratmetern Fläche, ein zwölf mal drei Meter großer Bouleplatz, ein Kräuterbeet, ein Barfuß-Pflanzen-Parcours und ein Sandkasten. Auf einem Teil sind Sportgeräte für Senioren geplant. Nach dem Modell der „5 Esslinger“ können daran Kraft und Beweglichkeit trainiert werden. Auf der ganzen Fläche werden Bänke und Tische verteilt. Freiflächen bieten Platz für Treffen oder Feste. Der Hang zum Kleinspielfeld wird als Wildblumenwiese angelegt, alte Apfelbaumsorten und heimische Sträucher sollen die Fläche zur Straße hin abgrenzen.

„Dieser Platz wird die Möglichkeit für Beschäftigung für alle   bieten und das entstehende Bildungszentrum ergänzen“, freut sich Bürgermeister Armin Kiemel. „Und hier kann man sich treffen, ein Schwätzle halten und Kindern und Enkeln zusehen.“ Kosten soll das Ganze knapp 190 000 Euro, die Förderung könnte bei etwa 95 000 Euro liegen. „Wenn der Förderbescheid vom Regierungspräsidium vorliegt, ich erwarte ihn im April, wird der Gemeinderat das Vorhaben endgültig diskutieren, zugestimmt hat er schon“, ergänzt Kiemel. Er hofft, dass man Ehrenamtliche findet, die helfen, die Anlagen zu pflegen.

⋌Jürgen Eschenhorn

An diesem Donnerstag, 17. Februar, erörtert der Technische Ausschuss die Pläne in der Sitzung um 17 Uhr.

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