Warum 2021 der Rosstag in Bartholomä ausfallen wird

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Die Verschiebung von Großveranstaltungen von diesem aufs nächste Jahr hat Auswirkungen.

Bartholomä. Großveranstaltungen, wie beispielsweise Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Straßen-, Wein- oder Schützenfeste sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie untersagt. Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dieses landesweite Verbot bis zum 31. August bleiben wird. Dies schreibt Bartholomäs Bürgermeister Thomas Kuhn in einer Pressemitteilung.

Er sagt weiter: "Das Coronavirus wirkt sich auch auf die großen Veranstaltungsreihen in der Gemeinde Bartholomä aus." Es falle ihm nicht leicht, "unser schönes Dorffest mit dem tollen Kinderfest für dieses Jahr absagen zu müssen", so der Bürgermeister. Beides werde in das kommende Jahr 2021 verschoben.

Dorffest und Kinderfest werden vom 16. bis 18. Juli 2021 gefeiert. Diese Verschiebung sei mit der Laubenhartschule und den Kindergärten wie auch mit den ausrichtenden Vereinen besprochen worden. In einer Videokonferenz mit den Bürgermeistern und den Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern der beiden Partnerschaftsvereine aus Bartholomä und aus der italienischen Gemeinde Casola Valsenio sei klar geworden, dass ein Besuch der italienischen Freunde in Bartholomä in diesem Jahr nicht möglich ist.

Bartholomäusmarkt: Für die Entscheidung, ob der Bartholomäusmarkt Ende August rechtssicher sei und nach den Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden könne, wolle die Gemeinde erst noch die weitere Entwicklung abwarten und dann bis zum 1. Juli entscheiden.

Der Rosstag: Wie sich das Virus schon für Planungen des nächsten Jahres auswirke, werde am Rosstag deutlich. Aufgrund der ins Jahr 2021 verschobenen Dorffestes und Kinderfestes werde es nicht möglich sein, den ursprünglich im nächsten Jahr geplanten Rosstag anzubieten, sagt Kuhn. Drei Großveranstaltungen, die alle eng getaktet stattfänden, parallel vorzubereiten und aneinander aufgereiht durchzuführen, sei nicht sinnvoll.

Am Kinderferienprogramm2020 hingegen möchte Bürgermeister Kuhn momentan aus mehreren Gründen festhalten: Es ließe sich mit den starken Vereinen und Kirchengemeinden und allen Gruppierungen organisieren, Angebote für die Kinder in Kleingruppen (mit bis zu fünf Kindern) durchzuführen. Von einzelnen Vereinen habe er schon positive Signale erhalten, unter diesen Maßgaben ein Angebot zum Kinderferienprogramm zu machen.

Nachdem die Kinderbetreuung im verbleibenden Schuljahr nur sehr eingeschränkt erfolge, ist die Gemeinde überzeugt, dass es den Bartholomäer Familien gut tue, das Kinderferienprogramm in diesem Sommer zu ermöglichen.

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