Wolfsteiner-Ruhebank offiziell eingeweiht

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Menschen über 70 haben sich ein Ruhebänkle gewünscht, um entspanne ein Schwätzle zu halten. Dank der Wolfensteiner-Stiftung ist das nun auf der Kocherbrücke mögliche. Foto: privat

An der Kocherbrücke gibt es wieder eine Möglichkeit für ein Schwätzle.

Hüttlingen. An der Kocherbrücke an der Lindenstraße gibt es nun wieder eine Ruhebank. Sie ist eine Spende aus Erlösen der Wolfsteiner-Stiftung. Anfang des Jahres ergab die Umfrage „Lebenswertes Hüttlingen“ für Menschen ab 70+, dass ein Schwätzbänkle gefragt sei. Dies regte die Stiftung an, der Gemeinde diese Spende zu machen, so der Stiftungsvorsitzende Franz Seibold.

Josef Wolfsteiner ist mittlerweile auf persönlichen Wunsch aus dem Stiftungskuratorium ausgeschieden, das über die Verwendung der Mittel entscheidet, aber war sichtbar erfreut über die gut platzierte Ruhebank.

Die Lage unter dem schattenspendenden Kastanienbaum und der Standort zwischen Ortsmitte, Friedhof und Einkaufsmöglichkeiten sei ideal für das Schwätzle und das Ausruhen, waren sich bei der offiziellen Spendenübergabe alle einig.

Bürgermeister Günter Ensle bedankte sich bei Waltraut und Josef Wolfsteiner. „Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, etwas für die Allgemeinheit zu leisten. Es möchte doch meist ein jeder selbst in die eigene Tasche wirtschaften“, lobte er das uneigennützige Handeln.

Über die Wolfsteiner-Stiftung

Die Wolfsteiner-Stiftung kurz erklärt: „Als Eigentümer ist man auch nur Statthalter. Meine Frau und ich sind nun in die Jahre gekommen und möchten einen Teil des geerbten und erarbeiteten Gutes erhalten und in die Zukunft tragen. In der Idee dieser Wolfsteiner-Stiftung sehen wir eine gute Möglichkeit, unser Vermögen nutzbringend weiterzugeben“, erklärt Josef Wolfsteiner.

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