Alfdorf: Scheune eines Pferdehofs wird Raub der Flammen

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Bei Alfdorf kam es zu einem Brand.
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Über 100 Einsatzkräfte aus Alfdorf und Umgebung in Enderbach im Einsatz. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.

Alfdorf-Enderbach

Um 10.54 Uhr ging bei der Alfdorfer Feuerwehr am Dienstag der Alarm los: Ein landwirtschaftliches Gebäude stand in Flammen. Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz traf zusammen mit den ersten Einsatzkräften beim Pferdehof von Peter Müller in Enderbach ein und schilderte: „Da stand die ganze Scheune schon in Flammen.“ Umso erleichterter zeigte er sich, dass quasi im Halbminutentakt weitere Einsatzfahrzeuge am Brandort eintrafen. Darunter die Feuerwehren aus Alfdorf, Welzheim, Schwäbisch-Gmünd-Wetzgau, Lorch, Mutlangen und später auch aus Weinstadt. Ebenso wie Peter Müller war er der Ansicht: „Schneller geht es eigentlich nicht.“ Zusätzlich zu den Einsatzkräften unter der Leitung des Alfdorfer Kommandanten Marcel Stegmaier kamen auch die Mitglieder der DRK-Ortsbereitschaft zum Brandort. Sie kümmerten sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte.

Glücklicherweise kamen weder Mensch noch Tier durch den Brand in der Scheune zu Schaden. „Da lagern nur Heuballen, eine Heuballenpresse und ein Radlader drin. Außerdem noch ein Holzwagen“, überlegte Peter Müller laut.

Die einen Feuerwehrleute hielten das Feuer vom Boden aus in Schach, andere nutzten die Drehleiter, um den Flammen aus der Höhe Herr zu werden. Auf der Scheune befand sich eine Photovoltaikanlage. Das Gebäude war durch den Vollbrand nicht zu retten, man ließ es kontrolliert abbrennen. Die benachbarten Wohngebäude und Stallungen nahmen keinen Schaden.

Auf den Wiesen rings um das Anwesen fanden sich im Lauf des Vormittags immer mehr Schaulustige ein, die den Einsatzkräften aus sicherer Entfernung zusahen. Die Straße aus Richtung Industriegebiet Alfdorf wurde gesperrt. Von dort aus wurde zur Verbesserung der Versorgung mit Löschwasser eine Leitung zum Brandort gelegt.

„Hier funktioniert die Nachbarschaftshilfe grandios“, blickte Bürgermeister Ronald Krötz begeistert zu den umliegenden Landwirten. Die boten Landwirt Peter Müller sofort ihre persönliche Hilfe an. Und sie hatten sich aufgemacht und an ihre Traktoren Wasserfässer zum Löschen angehängt hatten. Löschwasser gab es somit genug, zumal laut Krötz auch der Wassermeister der Wassergruppe Menzlesmühle für Zufuhr vom nahegelegenen Behälter sorgte. Ebenfalls vor Ort war Kreisbrandmeister René Wauro, der sich persönlich ein Bild von dem Einsatz machte. Allgemein erleichtert war man, dass zwar Sachschaden entstanden ist, aber weder Menschen noch eines der Pferde auf dem Hof von dem Brand betroffen waren.

Polizei ermittelt

Die Polizei in Welzheim wird die Ermittlungen zur Brandursache an dem landwirtschaftlichen Gebäude, die derzeit noch unklar ist, übernehmen. Zeugen oder Passanten, die zum Brandgeschehen, insbesondere zum Brandverlauf Hinweise geben können, sollten sich mit der Polizei unter der Nummer (07182) 92810 in Verbindung setzen.

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