Öffentliches Bücherregal ist kein Müllabladeplatz

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Seit einem Jahr kann an dem öffentlichen Bücherregal in Alfdorf Lektüre ausgeliehen werden.

Patinnen des Regals haben in dem einen Jahr des Bestehens nicht nur schöne Erfahrungen gemacht.

Alfdorf. Vor fast auf den Tag genau einem Jahr hat Bürgermeister Ronald Krötz das öffentliche Bücherregal am Alfdorfer Marktplatz eröffnet, dort wo früher die öffentliche Waage stand. Das Bücherregal ging auf eine Initiative zurück, die aus dem Gemeinderat kam, und die Gemeinderat Klaus Hinderer umsetzte. Er gewann Paul Walter, einen „Alfdorfer Holzbästler“ dafür, dass ein Holzregal gebaut wurde. Für die Betreuung des Bücherregals konnten spontan die Regal-Patinnen Inge Lang, Regine Kronigsfeld und Brigitte Herrmann gewonnen werden, die sich mit viel Herzblut um das Regal kümmern.

Im Lauf des Jahres haben die Patinnen auch manche Überraschung erlebt. Wiederholt seien alte, völlig unbrauchbare Bücher, offensichtlich aus Haushaltsauflösungen, abgestellt worden und mancher Zeitgenosse habe seinen Müll hinterlassen. Die Patinnen bedanken sich aber auch auf diesem Wege, über manch großzügigen Bücherspenden. Leider, so die Feststellung der Ehrenamtlichen, würden auch ab und zu neuwertige oder neue Bücher entwendet und vermutlich verkauft. Dies sei nicht Sinn und Zweck der Einrichtung.

Eine Bitte habe das Trio an die Nutzer: Man müsse die Bücher zwar nicht zwingend zurückbringen. Zur Freude anderer Leser wäre es aber schön, wenn vor allem die aktuelleren Romane, Krimis und Thriller wieder den Weg zurück ins Regal finden würden, nachdem sie gelesen wurden.

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