Vorübergehend freie Fahrt durch Alfdorf

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Während die letzten Markierungsarbeiten an den Radstreifen laufen, ist die Ortsdurchfahrt Alfdorf nach über einem Jahr mit zeitweiser Vollsperrung wieder frei. Allerdings längstens bis 13. Juni: dann beginnen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt.
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Der erste Abschnitt der Großbaustelle Hauptstraße ist bis auf Restarbeiten erledigt. Wenn die Arbeiten am zweiten in voraussichtlich zwei Wochen beginnen, gibt's wieder eine Vollsperrung.

Alfdorf

Die Freude ist kurz, dafür vollständig: Die Alfdorfer Ortsdurchfahrt, Großbaustelle mit abschnittsweiser Vollsperrung seit Februar 2020, ist zur Zeit komplett für den Verkehr freigegeben. Und das voraussichtlich noch zwei Wochen, bis Sonntag, 13. Juni, sagt Alfdorfs Ortsbaumeister Henry Maurer und schränkt vorsichtig ein: Es könnte auch sein, dass das für den zweiten Bauabschnitt zuständige Unternehmen je nach Kapazitäten eine Woche früher startet.

Nicht nur die Umleitungsschilder, die den Verkehr von Pfahlbronn am Leinecksee vorbei nach Alfdorf und im Ort durch die Untere Brühlstraße leiten, sind verschwunden. Sogar die Hinweise auf die großräumige Umleitung über Lorch seien abgebaut. Denn entsprechend des Ausschreibungsergebnisses bricht die Firma Ebert, die für den ersten Bauabschnitt zuständig war, ihre Zelte in Alfdorf ab und es übernimmt die Firma Eichele als günstigster Bieter für die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts - samt Ausschilderung der Umleitungsstrecken.

Um Kontrollen wird gebeten

Im zweiten Bauabschnitt geht der Verkehr innerorts über die Breite Straße und erneut über das Wohngebiet Döllen und die Leineckstraße an der Hauptstraßen-Baustelle vorbei, die im zweiten Bauabschnitt an der Kreuzung Schützenstraße beginnt und sich abschnittsweise in Richtung des bereits fertiggestellten Teils am westlichen Ortsende voranschiebt. Im Herbst soll die Umleitung dann wieder über Schützen- und Döllenstraße führen, sagt Maurer. Und meint hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Polizei: „Wir werden wieder vermehrt um Kontrollen bitten.“

Wie schon beim vorigen Bauabschnitt, gehören Kanal, Wasserleitungen, Straßenbeleuchtung, Gehwege und der Straßenbau selbst zu den anstehenden Arbeiten. Die lässt die Gemeinde Alfdorf im Auftrag des für die Hauptstraße als Landesstraße zuständigen Regierungspräsidiums (RP) ausführen. Direkt zuständig sei das RP für die Sanierung der „maroden“ Stützmauer am Abzweig Vorstadtstraße, die parallel laufen wird, sagt Maurer. Und meint zu bösen Überraschungen wegen des nicht immer klaren Verlaufs der Jahrzehnte alten Leitungen, wie es sie im ersten Bauabschnitt gab: „Ich hoffe, dass keine kommen.“

Was definitiv fertig ist: die Druckleitung vom Pumpwerk in Alfdorf zur Kläranlage Leineck. Ein Probelauf soll demnächst starten, „das bekommt aber keiner mit“. Wenn die Pumpen ordnungsgemäß ihren Dienst tun und sich die Werte an der erweiterten Kläranlage Leineck eingependelt haben, die dann nicht nur Pfahlbronner, sondern auch Alfdorfer Abwasser reinigt, kann die alte Kläranlage abgeschaltet und letztendlich abgebaut werden. Über die entsprechende Ausschreibung dürfte der Gemeinderat im Herbst abstimmen, sagt der Ortsbaumeister.

Und die Baustelle in der Hauptstraße? Lediglich Restarbeiten wie Deckschichteinbau, Randsteinfugen, Blindenleitsystem und Fahrbahnmarkierungen müssen im ersten Abschnitt noch erledigt werden, sagt Maurer. Für die Fertigstellung des zweiten und letzten Abschnitts sei „ein Jahr angedacht“.

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