Waffe wohl Nachkriegsprodukt

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Den Teil einer Maschienepistole fand die elfjährige Laura, Mit im Bild BM Ronald Krötz
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Kripo ermittelt wegen Teil einer Maschinenpistole, das bei der Putzete in Alfdorf gefunden worden war.

Alfdorf. Die Maschinenpistole (MP), deren Teil die elfjährige Laura am Samstag bei der Gemeindeputzete auf Alfdorfer Gemarkung gefunden hat, ist nach erstem Augenschein kein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg, sondern jüngeren Datums. Das sagt Robert Kauer von der Pressestelle des Polizeipräsidiums auf Anfrage. „Die Kollegen meinen, sie stammt eher nicht aus dem Zweiten Weltkrieg“, sagt Kauer. Welches Alter der Waffenteil genauer hat, ist noch nicht bestimmt worden. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen zu diesem Fund aufgenommen. Auch müsste noch geklärt werden, zu welchem Waffentyp genau das Teil gehört. Bei Bedarf werde die Kripo das Metallstück von Experten untersuchen lassen.

Schon Jahre

Schon jetzt lässt sich sagen, dass das Bauteil schon Jahre im Wald gelegen hat und deshalb stark von Rost zerfressen ist. Weitere Teile einer solchen Waffe wurden nicht gefunden, so Robert Kauer.

Die elfjährige Laura gehörte bei der Gemeindeputzete am Samstag zu einem Sammeltrupp aus Mannholz und hat den Überrest der Maschinenpistole beim Eisenbachsee gefunden. Der Alfdorfer Bürgermeister Ronald Krötz war bis zu seiner Wahl als Schultes selbst Polizist und erkannte die Bedeutung des Fundstücks. Es wurde sofort der Polizei übergeben.

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