Der Verkehr läuft über eine provisorische Straße

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Die Idyille aus Holzschafen bekommt eine Baustelle zum Nachbarn: An der Stuttgarter Straße soll ein Regenüberlauf entstehen, die Baustelle wird gerade eingerichtet und soll bis September bestehen.
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Lorch. Die Bauarbeiten für den Regenüberlauf in der Stuttgarter Straße in Lorch beginnen. Damit einher gehen Verkehrsbehinderungen in den einmündenden Ästen der Aimersbachstraße, Kellerbergstraße und Wilhelmstraße, das hat Bürgermeisterin Marita Funk bereits über die sozialen Medien angekündigt.

Zunächst laufen nun die vorbereitenden Arbeiten, geht Stadtbaumeister Achim Waibel ins Detail. Das heißt, es werden unter anderem Abschrankungen eingerichtet und die Beschilderung der Baustelle installiert. Die größte Änderung für die Verkehrsteilnehmer: Es wird eine Baustraße auf der Grünfläche an der Straße asphaltiert, über die der Verkehr geleitet wird, denn dort, wo jetzt die Straße verläuft, wird ein Kanal samt neuem Schacht eingebaut, erklärt Waibel. Die hölzernen Schafe, die auf der Wiese stehen, dürfen im hinteren Bereich des Grüns stehenbleiben.

Für die Verkehrsteilnehmer würden sich keine allzugroßen Einschränkungen ergeben, sagt Waibel - außer einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf zehn Stundenkilometer im Baustellenbereich, wo es „vielleicht ein bisschen enger“ zugeht, und „eventuell in der heißen Phase“ der Baustelle einer Ampelschaltung.

Das neue Bauwerk, der Regenüberlauf 7a, soll bei extrem viel Niederschlag das Regenwasser direkt in den Aimersbach ableiten, wenn der Mischwasserkanal, der Abwasser und Regenwasser transportiert, zuvor bereits vom Regenwasser saubergespült wurde. Es handle sich um „ein sehr aufwendiges Bauwerk, das Schmutzwasser zurückhält“, sagt Waibel über die etwa eine halbe Million Euro kostende Maßnahme. Außerdem ist der RÜ 7a die Voraussetzung für den Bau des an dieser Stelle vorgesehenen Kreisverkehrs, sagt der Stadtbaumeister. Wie und wann dieser finanziert werden könne, „muss der Gemeinderat entscheiden“. Anja Müller

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