Große Freude über neue Sitzgelegenheiten

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Über zwei Bänke auf dem Spielplatz beim Albvereinshaus freuen sich Marita Funk und die Ortsgruppe des Albvereins.
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Zu seinem 125-jährigen Bestehen hat der Albverein in Waldhausen eine Sitzbank am Spielplatz gestiftet.

Lorch-Waldhausen. Zwei neue Sitzbänke stehen seit einigen Monaten am Spielplatz beim Albvereinshaus in Waldhausen. Am Samstag haben Stadt und Albverein die neue Rastmöglichkeit offiziell eröffnet.

Eine der Bänke wurde von der Waldhäuser Ortsgruppe des Vereins gestiftet, weil sie anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens etwas für den Ort tun wollte. „Besonders für die Kinder“, betonte Herbert Edelmaier, der Sprecher des Vorstandsteams. Denn ein komfortabler Sitzplatz für Eltern oder Großeltern käme den Kleinen zugute, die an den Spielgeräten oder im nahen Wald Spaß haben können. Der Spielplatz sei stark frequentiert.

Edelmaier erzählte, dass die Corona-Pandemie die Pläne für das 125-Jahr-Jubiläum der Ortsgruppe zunichtegemacht habe. „Die Einweihung der Bank war im September 2020 im Rahmen unseres Jubiläumsfestes vorgesehen.“ Nun sei man froh, dass zumindest das mit der Bank geklappt habe. Diese bestehe aus wartungsfreiem, langlebigem Recyclingkunststoff. „Eine gelungene Sache für die nächsten Generationen.“

Bürgermeisterin Marita Funk betonte, dass sich die Stadt über die Stiftung der Bank gefreut habe. „Schön, dass Sie die Öffentlichkeit an Ihrem Jubiläum teilhaben lassen.“ Kurzfristig habe man in der Verwaltung entschieden, daneben eine weitere Bank aufzustellen und beide stabil auf ein gepflastertes Fundament zu setzen. „Vielleicht halten sie dann die nächsten 125 Jahre.“ Eine Bank habe rund 1000 Euro gekostet. Außerdem wurde ein Mülleimer am Platz installiert, worüber sich Rolf Strohmaier freute. Das Albvereinsmitglied ist offizieller Müllpate vom Landkreis und achtet auf Sauberkeit rund ums Albvereinshaus und entlang des Kirnbachs.

Die Bürgermeisterin blickte auf das Gründungsjahr 1895 zurück. „Wer die Ortsgruppe gegründet hat, lässt sich nicht mehr ermitteln.“ Hervorzuheben sei die dynamische Entwicklung, mit der die Mitglieder nach der Zwangspause durch die Weltkriege ihren Verein als feste Größe im Ort etablierten. Mit „viel Herzblut“ sei ein reges Vereinsleben auf die Beine gestellt worden. „Das Wanderheim Kirnbach ist für seine Gastfreundschaft und Gemütlichkeit bekannt, weit über die Grenzen des Ortes hinaus.“ Vorstandsmitglied Monika Edelmaier berichtet: „An jedem ersten Sonntag im Monat bieten wir von 9.30 bis 18 Uhr Kuchen und Vesper für jedermann an.“ Wanderwart Michael Riek ergänzte, dass außerdem jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr zum Frühschoppen geöffnet sei. Beide verhehlten nicht, dass sich die Ortsgruppe mehr Nachwuchs wünsche. „Wir haben etwa 180 Mitglieder, wobei die meisten aus der älteren Generation stammen“, erzählte Monika Edelmaier. Um mehr Jüngere ins Boot zu holen, hat die Ortsgruppe vor einigen Jahren zusammen mit Lorch eine Familiengruppe ins Leben gerufen.

Der Verein habe viel zu bieten: „Wanderungen im Gebiet der Schwäbischen Alb, Städtefahrten, Fahrradtouren, eine Singgruppe“, zählten Edelmaier und Riek auf. Als nächstes stünde eine Kulturausfahrt nach Memmingen an und eine „Bächlestour“ für Familien im Edenbach bei Welzheim. Der 38-jährige Heiko Huida erklärte, warum er schon seit Jahren Mitglied ist: „Das Miteinander macht Freude und der Verein ist einfach erhaltenswert.“ Cornelia Villani

Weitere Informationen zur Ortsgruppe Waldhausen des Albvereins gibt es auch online unter waldhausenrems.albverein.eu.

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