Luca-App im Kreis ist nun einsatzbereit

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Landratsamt des Rems-Murr-Kreises setzt auf einen weiteren digitalen Baustein bei der Pandemiebekämpfung.

Waiblingen. In Sachen Pandemiebekämpfung ziehen die Akteure im Rems-Murr-Kreis an einem Strang. Das Landratsamt, die Kommunen, Ärzte und Apotheker sowie Unternehmer haben gemeinsam ein stabiles Netzwerk für flächendeckende Schnelltests im Kreis geschaffen. Auch bei der nun erfolgten Einführung der Luca-App stehen Landkreis und Unternehmen in engem Austausch.

Die Luca-App ist ans Gesundheitsamt angebunden und im Rems-Murr-Kreis bereits im Einsatz. Sie bietet mit einer direkten Anbindung ans Gesundheitsamt eine unbürokratische Möglichkeit, bei einem Corona-Fall Kontakte nachzuverfolgen. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich der Landkreis im Schulterschluss mit den Kommunen und der Wirtschaft intensiv und rechtzeitig mit der Vorbereitung künftiger Öffnungsschritte beschäftigt“, sagt Markus Beier, leitender Geschäftsführer der IHK-Bezirkskammer.

„Zwar gibt es für Öffnungsschritte im Moment wegen der hohen Inzidenzen wenig Spielraum, aber wir setzen bereits jetzt den Fokus auf Strukturen, die funktionieren müssen“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel mit Blick auf die aktuelle Lage. „Wir arbeiten bereits jetzt in engem Austausch mit den Unternehmen und Kommunen an praktikablen Lösungen, damit sie bereitstehen, sobald Öffnungen möglich sind.“

Handy als Eintrittskarte

Der Rems-Murr-Kreis setzt seit Beginn der Pandemie auf digitale Lösungen. Dazu zählt unter anderem die zentrale Schnelltest-Plattform „COSAN“, mit der Termine für Schnelltests ganz leicht buchbar sind. Als neueste Ergänzung wartet die App „RMK-Cosima“ in den App-Stores auf ihre Freigabe: Mit ihr lassen sich Schnelltests erfassen und dokumentieren, so dass das Smartphone mit dem negativen Testergebnis zur Eintrittskarte für Restaurant, Kino oder „Click & Collect“ wird.

Luca App Symbolbild.

Rubriklistenbild: © culture4life GmbH

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