Die Autoträume der Nachkriegsjahre

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Oldtimertreffen Lorch Autohaus Schramel
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Im Autohaus Schramel in Lorch zeigen die Freunde historischer Fahrkultur Staufen-Ostalb Schätze vergangener Jahre. Viele Raritäten dabei.

Schicke Schlitten beim Oldtimertreffen

Oldtimertreffen Lorch Autohaus Schramel
Oldtimertreffen Lorch Autohaus Schramel © Tom
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Lorch

Den Preis für den schönsten Oldtimer-Sound könnte – wäre er ausgeschrieben – Rudolf Müller für seinen Renault Alpine A 110 gewinnen. Wenn dieser Motor startet, gehen beim Oldtimer-Treffen des Vereins der Freunde Historischer Fahrkultur Staufen Ostalb auf dem Gelände des Autohauses Schramel in Lorch die Blicke in Richtung des französischen Sportlers. Viele FHF-Mitglieder bringen an diesem Sonntag ihre Schätze mit, dazu gesellen sich weitere Oldtimer-Besitzer und hunderte Besucherinnen und Besucher, die altes Blech schätzen. Nach dem durch Corona bedingten Fest-Entzug schätzen die Vereinsmitglieder dieses Treffen ganz besonders. Zwei Mal musste die Oldtimer-Szene auf das Fest des FHF auf dem Gelände des TÜV Schwäbisch Gmünd verzichten.

Ein Genuss

Ein toller Spätsommer-Sonntag entschädigt dafür und Vorsitzender Thomas Kleesattel ist „begeistert, dass sich so viele auf dem Gelände tummeln“. Die Mitglieder werfen sich dafür ins Zeug, trennen sich auch kurzzeitig von ihren historischen Autos, die auf dem Schramel-Betriebsgelände stehen. Sie sorgen fürs leibliche Wohl der Gäste, am späten Vormittag sind die Weißwürste gefragt, Besucherinnen und Besucher können das im Schatten oder in der Sonne genießen.

Ein Genuss sind die Autos auch für Firmenchef Rainer Schramel, der sonst viel mit neuen Autos der Marke Ford zu tun hat. In der Freizeit setzt er sich aber schon mal in seinen gelben Ford Escort RS 2000 aus dem Jahr 1974 und genießt das Fahrerlebnis von einst. Wie sein Bruder Michael Schramel, der mit seinem Ford Capri aus der ersten Serie daran erinnert, wie ein Familiensportwagen um 1970 ausgesehen hat. Noch einen Schritt zurück in der Automobilgeschichte wagt Hans Lange aus Backnang, ebenfalls Mitglied des FHF, mit einer Rarität aus dem Jahr 1959: Ein Messerschmitt Tiger steht bei Oldtimer-Kennern heute hoch im Kurs. Der kleine Zweisitzer ist ein Ableger des Messerschmitt-Kabinenrollers. Während letzterer auf drei Rädern mit gut 10 PS daherkommt, gönnt sich der Tiger einen 500-Kubik-Motor mit 19,9 PS und hat mit dem Leergewicht von 390 Kilogramm leichtes Spiel. Der Zweisitzer ist umlagert, der Oldtimer-Nachwuchs darf auch schon mal hinter dem Steuer Platz nehmen, keinem Lenkrad, sondern eine Mischung aus Zweiradlenker und Flugzeugknüppel.

Sensationelle 140 km/h schnell ist um 1960 ein DKW 1000 SP, für die meisten Leute bleibt es damals bei einem Traum. Nur 1640 dieser 55 PS starken Roadster - ebenfalls in Lorch zu sehen - hat das Unternehmen gebaut, der Preis von fast 12 000 Mark schiebt der Verbreitung einen Riegel vor. Dafür kann man sich auch einen Mercedes 190 SL leisten.

Rudolf Müller, der seinen Renault Alpine A 110 selbst von Grund auf restauriert hat, schätzt mit dem Wagen – dem eigenen Gehör zuliebe - die kurzen Ausfahrten rund um Lorch. Für größere Unternehmungen kann er sich in sein ebenfalls ausgestelltes Lancia Beta Coupé setzen. Auch damit ist man angemessen unterwegs, dafür sorgen Komfort und 125 PS. Insgesamt sehen die Besucher mehr als 60 Autos, Buckel-Volvo ebenso wie einen nur einmal gebauten Buggy mit vier Sitzen oder den Nachbau eines KITT aus der Serie „Knight Rider“.

Ich bin begeistert, dass sich so viele auf dem Gelände tummeln.“

Thomas Kleesattel, , FHF-Vorsitzender

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