Funks erster Fassanstich zum 50. Lorcher Löwenmarkt

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So soll es zum 50. Jubiläum wieder sein: buntes Treiben zwischen Marktständen beim Lorcher Löwenmarkt. 
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Nach der pandemiebedingten Zwangspause sind die Vorbereitungen für das Jubiläumsfestwochenende auf Hochtouren gelaufen.

Lorch

Marita Funk ist gleich in mehrerlei Hinsicht aufgeregt, wenn sie an den Löwenmarkt Ende Juni denkt. Weil Lorchs Bürgermeisterin noch nicht genau absehen kann, was da alles auf sie zukommt, zumal mit den 50. Jubiläen des Traditionsfestes und der Partnerschaft mit dem italienischen Oria zugleich. Weil es das erste große Fest nach der pandemiebedingten Pause ist. Und weil es ihr erster Fassanstich ist. „Ich sollte mal ein You-Tube-Video schauen“, scherzt sie. „Ich hoffe, dass ich in zwei bis drei Schlägen einen guten Fassanstich schaffe“, schiebt sie ernsthaft nach. Wie's geklappt hat, wissen die Zuschauer auf dem Lorcher Oria-Platz kurz nach 19.30 Uhr am Freitag, 24. Juni, denn damit startet der Löwenmarkt. Es folgt „ein schönes, buntes Wochenende“. Gesorgt hat dafür das Orgateam Löwenmarkt, das sich aus Vertretern Lorcher Vereine und des Gewerbes zusammensetzt.

In schnellen Schritten

Frieder Rohm, Vorsitzender des Stadtverbands Kultur, klingt jetzt noch ein bisschen überrascht, wie schnell das alles ging. Wie Ende Oktober die erste Anfrage der Stadtverwaltung zur Teilnahme am Löwenmarkt an die Vereine ging. Wie überraschend schnell die Lockerungen der Corona-Maßnahmen gekommen waren und wie die Beteiligten erst Anfang des Jahres entschieden hatten, „dass man aktiv in die Planung einsteigt“. Und was nun dank viel Engagement Großes daraus geworden ist: Traditionell spielen die Vereine mit musikalischer Unterhaltung und Bewirtung eine wichtige Rolle – unter anderem laden die Sportfreunde dieses Jahr erstmals in eine Weinlaube auf dem Pfäffle-Areal ein. Mitglieder des Gewerbe- und Handelsvereins bieten am Samstag, 25., und Sonntag, 26. Juni, jeweils von 11 bis 17 Uhr eine Gewerbeschau in der Innenstadt und einen verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

Am Samstag ab 16 Uhr unterhalten verschiedene Gruppierungen das Publikum vor der Bühne auf dem Oria-Platz. Bereits ab 11 Uhr am Samstag können Besucher auf dem Krämermarkt von Stand zu Stand bummeln, bevor sich um 14 Uhr ein großer Umzug mit etwa 30 Gruppen durch die Innenstadt schlängelt. Mit dabei in Oldtimern: Bürgermeisterin Marita Funk und ihre italienische Kollegin Dr. Maria Lucia Carone und Fahnenschwinger aus Oria.

Nicht fehlen dürfen beim 50. Löwenmarkt die traditionelle Ausstellung der Lorcher Hobbykünstler im Bürgerhaus, die sich ebenso dem Stadtepartnerschaftsjubiläum widmen wie eine Fotoausstellung im Staufersaal des Rathauses sowie der Vergnügungspark an der Stauferschule, der von Freitag bis Montag aufgebaut sein wird.

Der Festsonntag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Oria-Platz um 10.15 Uhr. Es folgt der Festakt zum Partnerschafts-Jubiläum. Passend zur deutsch-italienischen Freundschaft gibt’s am Sonntag eine Fiat-500-Ausstellung zwischen Bürgerhaus und Remsufer. Fehlt nur noch eins: „Wir brauchen Kaiserwetter in der Stauferstadt“, hofft Marita Funk, während Frieder Rohm sich sicher ist: „Das wird gut.“

Völlig einig sind sind sich beide, dass nach dem Jubiläums-Löwenmarkt, wie Rohm sagt, „die Frage aller Fragen“ geklärt werden muss – wie es weitergeht mit der Traditionsveranstaltung. „Wie das in Zukunft ablaufen wird, ist offen“, sagt Funk. Klar ist, dass weiterhin ehrenamtliches Engagement gefragt ist. Wer künftig den Löwenmarkt mitorganisieren wolle, sagt die Bürgermeisterin, sei „herzlich willkommen“.

So soll es zum 50. Jubiläum wieder sein: buntes Treiben zwischen Marktständen beim Lorcher Löwenmarkt. 
So soll es zum 50. Jubiläum wieder sein: buntes Treiben zwischen Marktständen beim Lorcher Löwenmarkt. 
So soll es zum 50. Jubiläum wieder sein: buntes Treiben zwischen Marktständen beim Lorcher Löwenmarkt. 

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