750 Kindergarten- und Schulkinder feiern ihr Kinderfest im Carl-Zeiss-Stadion

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Kindefest in Oberkochen.
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Ein Eldorado an Spielen erlebt.

Oberkochen. Haare flechten, Fotoshooting oder Schatzsuche im Sand gefällig? Oder soll es lieber Torwandschießen, Wasserpistole-Schießen, Barfußpfad oder ein schickes Tattoo sein? Der Ideenbörse der Schulen und Kindertageseinrichtungen schien beim Kinderfest keine Grenze gesetzt zu sein. 

Die Gemeinschaftsschule Dreißental zeigte sich im sportlichen Outfit mit Tennislauf, Cricket und Fußball-Parcours. Konrektorin Elisabeth Menke hatte als Gesamtorganisatorin die Fäden fest in der Hand. Die Stadionrunde wurde angeführt vom hiesigen Musikverein und danach nahmen die Kinder auf der Tribüne Platz, um den offiziellen Teil hinter sich zu bringen. 

Allerdings, der Gottesdienst war wohltuend kurz und zugleich lebensnah gestaltet. Einen überdimensionalen Sonnenschirm hatte Pfarrer Marco Frey mitgebracht: „Der Schirm schützt, auch Gott will für uns ein Schutzschirm sein“, sagte Frey und fügte hinzu: „Gemeinsam werdet ihr sicher beschirmt.“ 

Denselben Aspekt hob Pfarrer Andreas Macho hervor. Auf den Heiland könne man sich verlassen, Gott sei wie ein Freund im Miteinander von Freuden und Sorgen. Freundschaft und Gemeinsamkeit seien nicht mit Geld zu bezahlen. 

Bürgermeister Peter Traub stellte die Fragen aller Fragen: „Kinder, soll ich eine lange Rede halten?“ Ein kategorisches „Nein“ aus 750 Kehlen war die Antwort. 

Der Run auf die Spielstraße konnte beginnen und er hielt die ganze Zeit an. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Auf dem runden Erdenball“ fand ein spritzig-kreatives Kinderfest sein Ende. Beim Zielen mit der Wasserspritze durften die Väter natürlich nachhelfen.

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