Nachruf

Albert Holz: Ein gerngesehener Oberkochener

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Oberkochen. Am Maifeiertag war er noch mit seinen Freunden von der „Bagage“ bei der Kapelle Sankt Josef unterm Rodstein und groß war die Freude unter den Kameraden, dass man gemeinsam Eucharistie feiern konnte. Einen Tag später ist Albert Holz überraschend verstorben.

Seinen 85. Geburtstag am 3. Mai konnte er im Kreise seiner Familie nicht mehr erleben. Die Kapelle, die er zusammen mit seinen „Bagage-Freunden“ Bruno Balle, Rudolf Hug, Bruno Brandstetter, Franz Weber und dem vor einigen Jahren verstorbenen Max Trittler erbaut und auch als Mesner gehegt und gepflegt hatte, war ihm sehr ans Herz gewachsen.

Holz stammte aus einem uralten Oberkochener Geschlecht, vielen Altvorderen schenkte seine Großmutter als Hebamme das Leben. Der Verstorbene ist in Oberkochen aufgewachsen, er machte bei der damaligen Firma Emil Leitz eine kaufmännische Lehre und war dann beim Unternehmen Gebrüder Leitz bis zu seinem Ruhestand zuletzt als Prokurist und Geschäftsführer tätig. Eng verwachsen war er mit der Kolpingfamilie, wie eben die gesamte „Bagage“, die sich gerne in der Kolpinghütte mit den Ehefrauen zum geselligen Beisammensein getroffen hat. Holz war mit seiner Herzensgüte ein gerngesehener Oberkochener. Einer, der immer für die anderen da war. Als Mitglied der Realgenossenschaft trat er jedes Jahr für die Entlastung der Vorstandschaft ans Rednerpult. Auch wenn er in den letzten Jahren kränkelte, kam sein Ableben für Freunde, seine Gattin Rosemarie und die Kinder sehr überraschend. ls

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