Alles klar im Gewerbegebiet

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  Oberhalb des Friedhofs soll ein Spielplatz für unterschiedliche Altersstufen entstehen. 

Oberkochen.  Bürgermeister Peter Traub wartete zu Beginn der Sitzung des Technischen Ausschusses mit einer fürs „Hensoldt-Baugebiet“ guten Nachricht auf. Sowohl die Einzeländerung für „Oberkochen-Süd III“ als auch der Bebauungsplan seien genehmigt und rechtlich unter Dach und Fach. Derzeit  liefen die Bauarbeiten im Süden für den Neubau von Hensoldt auf vollen Touren.

Positiv beschied der Ausschuss ein Bauvorhaben der Carl-Zeiss-Grundstücks GmbH, das eine Nutzungsänderung im Stammwerk der Firma Carl Zeiss vorsieht. Entscheidend für den Ausschuss war die Tatsache, dass sich das Bauvorhaben im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Dreißental-Süd“ in die Umgebungsbebauung einfügt.

Etwas kniffliger erschien das Bauvorhaben eines Gastronoms in der Katzenbachstraße für die Erweiterung für eine Außenbewirtschaftung mit großer Sonnenschutzanlage. Die Ausschussmitglieder begrüßten das Vorhaben an sich, weil sich die Gastronomie in Oberkochen doch als recht schmalbrüstig darstellt. Bedenken äußerten sie mehr wegen der Parkplätze mit direkter Nachbarschaft zur Katzenbach-Turnhalle des TSV Oberkochen.

„Die  Leute parken dort kreuz und quer und sogar der Gehweg wird zugeparkt“, meldete sich Richard Burger zu Wort. Dabei sei es Pflicht, nach Maßgabe der eingezeichneten Stellplätze zu parken, fügte Rainer Kaufmann hinzu. Auch Dr. Joachim Heppner betonte, das Problem scheine doch eher vor der Turnhalle zu liegen.  Der TSV Oberkochen soll nun von der Stadtverwaltung aufgefordert werden, die Parkplätze zu markieren.

Neuer Spielplatz

Entsprechende Mittel für die Planung eines Spielplatzes im Gewann „Weingarten“ oberhalb des städtischen Friedhofs machte der Technische Ausschuss einstimmig frei. Einig war man sich, dass ein abwechslungsreicher Spielplatz für verschiedene Altersschichten entstehen soll.

Auch soll die Topographie des anspruchsvoll modellierten Geländes aufgenommen werden. Ulrich Marstaller bat darum, den Spielbereich Jüngere und Ältere optisch abzutrennen sowie Sitzmöglichkeiten für Eltern zu realisieren. Michael Wenk erinnerte an die Notwendigkeit, die Straße  hoch zu asphaltieren.

⋌⋌Lothar Schell

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