Bibliothek: weniger Nutzer

  • Weitere
    schließen

Die Leiterin der Stadtbibliothek, Anja Cheswick, hat den Jahresbericht 2020 vorgestellt.

Oberkochen. „Die Stadtbibliothek lebt noch und sie ist quicklebendig“, sagte Bürgermeister Peter Traub nach dem Vortrag im Verwaltungsausschuss von Anja Cheswick, die zusammen mit ihrer Assistentin Heike Oswald die Stadtbibliothek leitet. Man habe ein spannendes Jahr hinter sich mit einem einschneidenden Umzug und dem Corona-Lockdown. Cheswick bilanzierte: 2020 war die Stadtbibliothek 789 Stunden geöffnet und es wurden 43 632 Medien verliehen. Rechnet man die Online-Ausleihen hinzu, konnte man 48 688 Entleihungen bilanzieren. Und dies, obwohl die Zahl der aktiven Nutzer gegenüber 2019 (779 Nutzer) auf 677 zurückgegangen ist. Die Sanierung habe der Stadtbibliothek ein schönes Ambiente gebracht, blickte Cheswick zurück. Ein wichtiger Faktor sei auch die Neue Mitte, die die Bibliothek zentral in ein neues Licht gerückt habe.

Personell sei man gut aufgestellt, die Bibliothek hatte 22 Stunden wöchentlich geöffnet. Durch Corona habe es diesbezüglich einen Rückgang gegeben. Wegen der Schulschließungen habe es bei den aktiven Nutzern bei Kindern und Jugendlichen gegenüber 2019 (216) 2020 eine Reduzierung auf 149 gegeben. Den Gesamtbestand bei den Printmedien bezifferte Cheswick auf 13 584. Man habe während der Interimszeit und vor dem Umzug in die renovierten Räume ausgemistet, um möglichst aktuell im Fundus zu sein. „Wir haben erfreulicherweise einen Flow bei der Kinder- und Jugendliteratur“, so Cheswick auf eine Nachfrage von Martin Balle.

Robert Ness würdigte das Engagement von Anja Cheswick und Heike Oswald. Mit Interim und Umzug sei Kärrner-Arbeit geleistet worden. Die Stadtbibliothek sei ein bedeutender Mosaikstein für Oberkochen. Die Sanierung sei eine Maßnahme gewesen, die „weitblickend in die Zukunft gedacht wurde“, fügte Götz Hopfensitz hinzu. ls

Zurück zur Übersicht: Oberkochen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL