Buddeln für Pumptrack im Langert

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Umfangreiche Erdarbeiten für Pumptrack und Dirt-Anlage sind bereits im Gange.
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Jugendliche aus Oberkochen nehmen in der Nähe des Wohngebiets „Heide“ Arbeiten zur Erfüllung eines langgehegten Wunschs in Angriff. Was dort oben entsteht.

Oberkochen

Wer hochfährt zur Heide, sieht schon von weitem die Erdbauarbeiten für die künftige Pumptrack-Anlage. Dort, wo einst einmal der ehemalige Schäfer von Oberkochen sein Domizil hatte.

Eine Pumptrack-Anlage ist schon viele Jahre Thema in Oberkochen. Eigentlich sollte diese im „Vorderen Spitztal“ beim Segelfliegerhäusle entstehen. Allerdings ist dort ein Baugebiet geplant.

Bürgermeister Peter Traub hatte dann angeboten, das Gelände im Langert in der Nähe des Wohngebiets „Heide“ zur Verfügung zu stellen. Die Idee wurde von der Fraktion „Freie Bürger“ (FBO) dankbar aufgenommen und eine Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren hat sich der Sache angenommen.

Minuziös wurde geplant, jetzt haben die Erdbauarbeiten begonnen. In enger Abstimmung mit der Stadt, die den Jugendlichen zum Beispiel Gerät und Fahrzeuge zur Verfügung stellt.

Der Bau der Pumptrack- und Dirt-Anlage entsteht komplett im Selbstbau. Die Anlage soll so gebaut werden, dass für alle Altersklassen und für jedes Fahrkönnen etwas dabei ist. Die Jugendgruppe steht in Kontakt mit der „Deutschen Initiative Mountainbike e.V.“ und „Bike & Berg“, die auch überregional Erfahrungen mit dem Thema haben. Ferner wurden für die Vor-Ort-Umsetzung Tipps aus vergleichbaren Projekten in Waldhausen und Itzelberg eingeholt.

„Wir wollen etwas Legales für Jugendliche anbieten“, so der Tenor bei den Ehrenamtlichen. Damit meint er eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass man Ausschreitung und Vandalismus in den Griff bekommt“, betonen Carsten Marianek und Fabian Wendelberger, die als „head of project“ fungieren.

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