Bushalte werden barrierefrei

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Die Flächen der Buswartehallen werden mit neuen Pflastersteinen gestaltet, wie auf unserem Bild an der Bushaltestelle im Heckenrosenweg.
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Die Stadt Oberkochen investiert knapp eine Million Euro in den Um- und Neubau von Bushaltestellen.

Oberkochen. Bis voraussichtlich zum Jahresende werden in Oberkochen zwölf Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet. Nachdem der Gemeinderat im Juli 2021 dem Vorhaben zugestimmt hatte, bekam die Firma Stegmaier als günstigste Bieterin für knapp eine Million Euro den Zuschlag.

Witterungsbedingt konnte erst Ende März dieses Jahres mit den Arbeiten begonnen werden. Vor die Bauleitplanung zeichnete das Büro „stadtlandingenieure“ aus Ellwangen verantwortlich, das auch die Ausbaustandards und die Ausstattungsmerkmale festlegte: Bordsteinhöhe mindestens sechzehn Zentimeter, kontrastreiche Markierung von Kanten, ein ebener und rutschfester Belag und ein Zugang zur Haltestelle mit einer durchgängigen Durchgangsbreite von mindestens 1,50 Meter.

Busbuchten verschwinden

Bedingt durch die Ausbaustandards und den Zustand der vorhandenen Bushaltestellen müssen einige ältere Haltestellen komplett erneuert werden, während bei neueren Bushaltestellen nur kleinere Änderungen nötig sind. An jeder Haltestelle wird aber die Bordsteinkante durch neue, weiße Busborde ersetzt und die bisherigen Busbuchten verschwinden.

Grund: Die Busse müssen parallel zu den Bordsteinen halten können, damit die Fahrgäste problemlos aus- und einsteigen können. Beeinträchtigen Fahrgästen wird es über neu angelegte Leitstreifen ermöglicht, die Einstiegspunkte finden zu können.

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