Damit die grüne Lunge bunt wird

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Mit Spezialgeräten aus dem „Mutterland der Blumenzwiebeln“, aus Holland, wurden am Gutenbach jetzt Tausende Blumenzwiebeln gesetzt.
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Mehr als 35 000 Blumenzwiebeln werden in der Grünanlage gesteckt. Initiiert hat das Stadtrat Ottmar Bihlmaier, der in Oberkochen als der Mann mit dem grünen Daumen gilt.

Oberkochen

In der Grünanlage zwischen der Katzenbachstraße und der Bürgermeister-Bosch-Straße, eine parkähnliche Anlage, die gerne als Spazierweg und Erholungsgebiet genützt wird, hat sich dieser Tage einiges getan: Auf einer Länge von 150 Metern und einer Breite von einem Meter wurden über 35 000 Blumenzwiebeln in den Boden gesteckt. Rund 22 000 Krokusse, 9000 Narzissen und über 4000 Tulpen in verschiedenen Farben sollen dann im nächsten Jahr nacheinander zur Blüte gebracht werden.

„Wir können eine Blütenpracht erwarten, die sich über sechs bis sieben Wochen hinweg ziehen wird“, sagt Otto Bihlmaier. Die Zwiebeln wurden maschinell in den Boden gebracht. Da der Bauhof nicht über die nötigen Spezialgeräte verfügt, hat ein Fachbetrieb aus Holland, dem Mutterland der Blumenzwiebeln, übernommen. Aktiv mit angepackt hat Otto Bihlmaier, der seit vielen Jahren der Stadt als Fachmann für Umweltschutzmaßnahmen konstruktiv zur Seite steht und in Oberkochen auch in seiner Eigenschaft als BUND-Ortsvorsitzender zahlreiche Projekte angestoßen hat: für die Natur, für Flora und Fauna.

Früher mähte der Bauhof die Wiese am Gutenbach in den Frühlings- und Sommermonaten alle vier Wochen. Man wollte einen grünen, gepflegten Rasen haben, und wenn der mal zu hoch war, kam nicht selten Kritik in Richtung Rathaus. „Heute werden die Mähintervalle aus ökologischen Gründen verlängert, um Insekten zu schützen“, betont Bihlmaier. Dies gilt auch für andere größere Grünflächen im Stadtgebiet.

Neuanlage Grüne Lunge Am Gutenbach

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