Das planen Oberkochens Vereine

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Bei den Oberkochener Vereinsvertreterinnen und -vertretern herrscht Optimismus. Es könnte wieder einen Neubürger-Empfang geben.
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Bei der Orga-Tagung herrscht gesunder Optimismus. Was die Gründe sind.

Oberkochen. „Ich freue mich, dass die Vereine in Oberkochen wieder auf den Pfad der Normalität kommen“, resümierte ORGA-Vorsitzender Karl Kehrle nach der Sitzung des Organisationsausschusses der Oberkochener Vereine (ORGA). Zunächst war das vorläufige Programm im Veranstaltungskalender fürs Restjahr und für 2022 recht dünn bestückt.

Als aber Jannik Wild seitens der Stadtverwaltung die aktuellen Corona-Vorschriften der Landesregierung rezitierte, die nicht mehr die Inzidenz im Vordergrund sieht, sondern die „G-G-G“-Regelung inklusive PCR-Test, hellten sich die Mienen auf und die Vereinsvertreterinnen und -vertreter kamen aus den Startlöchern.

„Unsere Vereinskassen haben sehr gelitten“, erklärte Karl Kehrle. Einige Vereine habe es hart getroffen. „Ich hoffe, wir können nach der jetzigen Auflockerung noch einige Feste auflegen“, fügte der ORGA-Vorsitzende hinzu.

Das sagen Vertreter von Musikverein, Chorvision und Mühlenverein: Der Musikverein plant für den 11. Dezember ein Konzert. Wo dies aber stattfinde, stehe noch in den Sternen, meinte Florian Renner. Man habe noch kein grünes Licht, ob die Dreißentalhalle zur Verfügung stehe. Wieder einsteigen will auch Chorvision mit einem Weihnachtskonzert am 18. Dezember in der Dreißentalhalle oder im Mühlensaal. Leider wird wohl der absolute Renner im Veranstaltungszyklus der Stadt, der Weihnachtsmarkt im Mühlen-Areal, ausfallen, da der Vorsitzende des Mühlenvereins erkrankt ist und sich in Reha befindet. Auf die Frage von Kehrle, welche Vereine hier beispringen könnten, meldete sich kein Interessent.

Das sagen Vertreter von Gewerbe- und Handelsverein und Naturfreunde: Nicht stattfinden wird auch der verkaufsoffene Sonntag des Gewerbe- und Handelsvereins am Tag der Bundestagswahl. Da solche Veranstaltungen auf 1000 Personen begrenzt seien, wäre dies bei einer Einwohnerzahl von fast 8000 in Oberkochen nicht zu garantieren, ließ Vorsitzender Hendrik Gausepohl übermitteln. Am 20. November veranstalten die Naturfreunde zu Ehren ihres jüngst verstorbenen Vorsitzenden Theo Stig ein Gedenkcafé.

Das planen Narrenzunft, TC Oberkochen, evangelische Kirchengemeinde und Freiwillige Feuerwehr: Ein volles Programm plant die Narrenzunft für 2022 und der FILA-Tennis-Cup des TC Oberkochen soll vom 18. August bis zum 21. August kommenden Jahres über den Court gehen. Einsteigen wollen 2022 auch wieder die evangelische Kirchengemeinde mit einem großangelegten Gemeindefest am 17. Juli und die Freiwillige Feuerwehr will zum traditionellen Heidefest am 9. und 10. Juli einladen.

Neubürger-Empfang?

Gerda Böttger bat darum, den Neubürger-Empfang, der zuletzt 2019 stattfand, wieder ins städtische Programm aufzunehmen und zu beleben. Dabei sollte jeder interessierte Verein die Möglichkeit einer kurzen Vorstellung bekommen. „Unsere Vereine überaltern, wir brauchen junges Blut“, erklärte Böttger und der ORGA-Vorsitzenden fügte hinzu, dass dies eine gute Werbung für die Vereine sein könne. Florian Renner vom Musikverein machte den Zusatzvorschlag, dass im Rahmen des Neubürger-Empfangs im Bürgersaal im Foyer eine Vereinsmesse angegliedert werden könnte. Yannik Wild sagte zu, diese Vorschläge an Bürgermeister Peter Traub weiterzuleiten. Schließlich schlug Wolfgang Schaupp von der Kolping-Familie eine „Jobbörse fürs Ehrenamt“ vor, die auf der Website der Stadt präsentiert werden könne.

Lothar Schell

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