Das sind die Pläne für die B-19-Südrampe in Oberkochen

+
Geplant ist einen ovalen Kreisel zu bauen. Dieser umfasst die Südrampe, die Bundesstraße und den bestehenden Kreisel.

Oberkochen. Im Rahmen des Mobilitätspakts spielt der Individualverkehr auf der Bundesstraße 19, besonders an der Süd- und Nordrampe, eine bedeutende Rolle. Mehrfach war dies Thema im Gemeinderat, nun wurden Schwachstellen unter die Lupe genommen, speziell die Anschlussstelle Oberkochen-Süd der B19.

Durch den wachsenden Pendelverkehr, bedingt durch die dynamische Entwicklung insbesondere der Carl-Zeiss-Gruppe, gibt es eine Überlastung der Anschlussstellen „Oberkochen Nord“ und „Oberkochen Süd“ während der Stoßzeiten am Morgen und am Spätnachmittag. Vor allem auf der Südrampe B 19 staut sich der morgendliche Berufsverkehr oft bis auf die Bundesstraße zurück.

Das Ziel: Ziel ist nun eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Rampe. Gespräche dazu wurden mit der Bundesstraßenbauverwaltung und dem Land geführt. Wie die Oberkochener Stadtverwaltung der Schwäbischen Post mitteilt, haben sich Bund, Land und die Stadt auf einen Entwurf verständigt, der eine „optimale Lösung darstellt und den Rückstau auf die B 19 während der Hauptverkehrszeiten grundlegend beseitigt“ – so der Wortlaut der Vereinbarung.

Das ist geplant: Im Detail ist angedacht, einen großen Kreisverkehr in Ovalform zu errichten, der die gesamte Südrampe und die Bundesstraße umfasst und den bestehenden Kreisverkehr vor dem interkommunalen Gewerbegebiet einbezieht.

Das kostet's: Die geschätzten Kosten für dieses Bauwerk betragen zwischen 7,5 und 10 Millionen Euro. Der Bund sehe hierfür die Stadt und den Zweckverband „Interkommunales Gewerbegebiet Oberkochen-Königsbronn“ in der Kostenpflicht, auf dessen Gebiet der bestehende Kreisverkehr liegt, erklärt Bürgermeister Peter Traub.

So geht's weiter: Oberkochens Gemeinderat hat am 26. Juli einer Vereinbarung zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und der Stadt im Grundsatz zugestimmt. Gleichzeitig soll ein Verkehrsgutachten erstellt werden, in dem unter anderem die Leistungsfähigkeit der Anschlussstelle „Oberkochen Süd“ untersucht werden soll. Die Maßnahme wurde vom Landesverkehrsministerium in den Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim aufgenommen. Mit den Planungen soll begonnen werden, sobald die Gespräche mit der Bundesstraßenbauverwaltung, dem Land und dem Zweckverband abgeschlossen sind. Lothar Schell

Zurück zur Übersicht: Oberkochen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare