Dem Planeten auf vielfältige Weise auf der Spur

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Erik Stolz und Sebastian Stephan sind ein Team des EAG in Oberkochen beim Wettbewerb "Jugend forscht".

Was talentierte Forscherinnen und Forscher vom EAG bei ihren Präsentationen zu bieten hatten.

Oberkochen.Bei Jugend forscht und "Schüler experimentieren" ist das Ernst-Abbe-Gymnasium seit vielen Jahren erfolgreich vertreten. Auch in diesem Jahr zeigten die Schülerinnen und Schüler beeindruckende Projektdarstellungen und wegen der Pandemie wurden heuer die Jury-Gespräche online via Videokonferenzen abgehalten. Die Veranstaltung fand zum ersten Mal mit der Patenschaft der Hochschule Aalen statt.

"Wir konnten alles gut vorstellen", sagten Erik Stolz und Sebastian Stephan (6c) bei der Online-Premiere. Sie hatten sich dem Projekt "Gibt es ein Spiel, das jedem gefällt" gewidmet. Viel Lob hatte die Jury übrig für das von den beiden Jungforschern entwickelte Spiel mit über zweihundert Spielkarten.

Einen Kontrapunkt setzte David Major (6a), der sich mit einem aktuellen Thema beschäftigt hatte, nämlich mit den Unterschieden von Atemmasken. Bei seinem Projekt "Das große Durchatmen" hatte er sich die Frage gestellt, mit welcher Maske man am einfachsten atmen kann. Vor allem der Aufbau seines selbst gebauten Messgeräts begeisterte die Jury. "Kann eine Pflanze in Labyrinthen ihren Weg finden", lautete die Forscherfrage von Enrico Landes, Felix Maier und Anton Kindler (alle 5a). Ein selbst gebautes Labyrinth diente dabei als Vorlage für die Pflanzen. Ihr Ergebnis: "Ist das Labyrinth weder zu leicht noch zu schwer, dann bekommt da eine Bohnenpflanze gut hin."

Emetiissa Endres, Ella Huwer und Linnéa Eng (6b) stellten eine umweltfreundliche Zahnpasta-Verpackung aus biologisch abbaubarem Bio-Kunststoff her. Die Gruppe erhielt für ihr Projekt den Sonderpreis "Reset Plastic."

Hanako Endres und Ramona Karl (6c) verfolgten die Spur der Pollen. Die Jury zeigte sich von ihrem selbst gebauten Pollenfänger und den detaillierten Mikroskop-Aufnahmen beeindruckt.

Und noch einmal Masken. Julia Obrebski befasste sich in ihrem Projekt "Maske ja – aber steril" damit, wie sich die tägliche Verwendung von Masken auf die Sauberkeit ihrer Oberfläche auswirkt. Da Masken meist mehrfach verwendet werden, verglich die Gymnasiastin in ihren Experimenten, wie sauber die Masken nach dem Reinigen waren. Ihr Ergebnis: "Reinigung ist wichtig, zum Beispiel mit einem Hygiene-Spray."

Schließlich brachten Clarissa Paul und Meryem Göcmen mit ihrem Projekt sprichwörtlich etwas ins Rollen. Sie beschäftigten sich mit der "Sphärizität (Kugeligkeit) von Polyedern." Dabei entwickelten sie eine Kennzahl für dieses besondere Oberfläche-Volumen-Verhältnis, das unter anderem in der Bauphysik zum Beispiel in Sachen Wärmeschutz große Bedeutung hat. Mit ihren Forschungsarbeiten gelangte das Duo auf den zweiten Platz.

Schulleiter Ulrich Wörner gratulierte den Forscherinnen und Forschern. Ein besonderes Lob zollte er den EAG-Betreuern Jens Hößler (Jugend forscht) sowie Katrin Geiger und Sascha Reichardt (Schüler experimentieren.

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