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Der „Murxle“ wird 80

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Helmut gold wird 80.

Der Oberkochener feiert an diesem Samstag seinen runden Geburtstag.

Oberkochen. Die „Alt-Oberkochener“ nannten Helmut Gold „Marksle oder Märksle“. Letztlich habe irgendein Idiot „Murxle“ zu ihm gesagt. Wohlgemerkt mit „x“ geschrieben. Der Spitzname ist dem Jubilar, der heute den 80. Geburtstag feiern kann, geblieben.

Einer seiner Vorfahren war Markus Gold, der Namensgeber der „Goldenlinie.“ In Oberkochen gibt es sechs Linien „Gold.“ Der Helmut ist einer, der in Oberkochen fest verankert ist. Den Schalk im Nacken hat er zudem. Gerne erinnert er sich ans blühende Vereinsleben am Ort. Unvergessen seien die Wettkämpfe im Langlauf und die Fußballzeit beim TVO in der Jugend.

Sein besonderes Faible gilt dem Heimatverein und den Naturfreunden, wo er seit 65 Jahren Mitglied ist. „Meine zweite Liebe, gleich nach meiner lieben Gattin Hannelore“, sagt er.

Bei den Naturfreunden war er viele Jahre ein beliebter Wanderführer und drei Jahrzehnte fungierte er als Hauptkassier. 38 Jahre gehörte „Murxle“ der Werksfeuerwehr von Carl Zeiss an, war Gruppenführer und Atemschutz-Ausbilder im Aalener Rettungszentrum. Auch der Heimatverein ist „Goldsches Lebensinventar“. Er pflegte fünfzehn Jahre das „Bilzhaus“.

Nicht außen vor lässt er seine Zuneigung zum Mühlenverein. Dort unten im „Brunkel“ hat Gold seine Jugendzeit erlebt. Die Müllerin Elsbeth Scheerer habe ihm viel Wärme geschenkt, davon wolle er etwas zurückgeben, sagt er. Mit seinen handwerklichen Talenten hilft er gerne beim Mühlenverein mit. Was ihn umtreibt, ist der Wohnungsmangel in Oberkochen. Jeder wolle ein Einfamilienhaus mit großer Grundstücksfläche. „Doppelhäuser mit zwei bis drei Stockwerken wären vernünftiger“, betont der Jubilar. In diesem Punkt wird das Anliegen des Naturfreunds deutlich: „Naturschutz für die Nachkommen.“ ls

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