Der Tisch ist reichlich gedeckt

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Im Umsonstladen wartet Gerda Böttger nur noch auf das „Go“, dann wird schnell wieder geöffnet.
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Im Umsonstladen wird dem „Neu-Start“ förmlich entgegenfiebert.

Oberkochen. „Es kommen fast täglich Anrufe, wann unser Umsonstladen wieder öffnen kann“, sagt Gerda Böttger, die als „primus inter pares“ der Ehrenamtlichen dient, die den Umsonstladen in ihrer Freizeit betreiben, die Ware in Empfang nehmen, sortieren und schön drapieren, damit die Kunden zufrieden sind.

Ein Flohmarkt möglich

Der Umsonstladen wird von den beiden Kirchen, der Arbeiterwohlfahrt und der Lokalen Agenda gemeinsam betrieben. Seit über einem Jahr ist zu, „schuld“ ist die Corona-Pandemie, die zwischendrin nur einen Flohmarkt zugelassen hat, der im AWO-Treff in der Katzenbachstraße über die Bühne ging.

„Unser Tisch ist reichlich gedeckt und dies in allen Segmenten“, erzählt Gerda Böttger. Der Umsonstladen ist eine Fundgrube für Kinder, Erwachsene und Familien. Vor allem sehr viel Frühjahrs- und Sommerkleidung ist vorhanden, die Oberkochener Bürger, aber auch Freunde aus dem ganzen Ostalbkreis nach Oberkochen gebracht haben. Aber auch sehr gut erhaltenes Spielzeug jeder Couleur und für jedes Alter.

Einen Euro muss jeder als Obolus entrichten, der Erlös wird immer der internationalen Hilfsaktion „Ärzte ohne Grenzen“ zur Verfügung gestellt.

Öffnung sehnsüchtig erwartet

„Wir warten alle auf das Funkzeichen, dass wir wieder öffnen können“, sagt Gerda Böttger. Zumindest besteht Hoffnung, dass in Bälde wieder ein Flohmarkt im AWO-Treff stattfinden kann. Zwischendrin wurde sogar „Frei-Haus“ geliefert, auch das ist Ehrenamt und ein Grundstück von fast zweihundert Euro ist schon wieder im Kässle. Lothar Schell

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