Der wuchernden Zackenschote geht es an den Kragen

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Bauhof und Naturschutzbund wollen in Oberkochen die Ausbreitung der kaukasischen Pflanze stoppen.

Oberkochen. Seit vielen Jahren breitet sich die Zackenschote auch in Oberkochen aus. Die Pflanze stammt ursprünglich aus der Kaukasus-Region und wurde durch den Menschen nach Mitteleuropa eingeschleppt. Die Zackenschote verdrängt zahlreiche andere heimische Pflanzenarten und ihr massenhaftes Vorkommen führt dazu, dass Tiere kaum noch einen Lebensraum finden.

Ende Mai hat die Stadtverwaltung zusammen mit dem Naturschutzbund ein Groß-Projekt gestartet und alle betroffenen Regionen in Oberkochen, vornehmlich Wiesen und Wegränder, rechtzeitig vor der Samenreife der Zackenschote abgemäht.

"Bürgermeister Traub hat das Projekt zur Chefsache gemacht und er wird dieses Thema auch bei Bürgermeister-Treffen mit seinen Kollegen auf die Agenda setzen", sagt NABU-Ortsgruppenvorsitzender Ottmar Bihlmaier im Gespräch mit dieser Zeitung. Mit der Aktion solle versucht werden, die Zackenschote kontinuierlich zu verdrängen, Ein besonderes Lob zollten Bihlmaier und Traub der hervorragenden Arbeit des städtischen Bauhofs.

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