Die Extraminute für Gespräche

Evangelische Krankenpflege- und Diakonieförderverein Oberkochen sucht Unterstützer.

Oberkochen. Der Evangelische Krankenpflege- und Diakonieförderverein Oberkochen konnte seine Mitgliederversammlung im Herbst 2022 nach langer Corona-Pause wieder in Präsenz abhalten. Die Freude darüber war groß, und Dorothee Kübler konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Im ersten Teil berichtete Nadine Treff, Krankenschwester und Pflegewissenschaftlerin (MA) der Samariterstiftung Nürtingen, in einem sehr packenden und ansprechenden Vortrag über ein Projekt zum Thema: „Palliativversorgung - wie kann sie die Lebenssituation in schwierigen Lebenssituationen stärken“.

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit verschiedener Altenhilfeeinrichtungen der Samariterstiftung im Ostalbkreis sowie der Diakonie-Sozialstation mit Blick auf die palliative Versorgung in der stationären Altenhilfe für Bewohnerinnen und deren Angehörige durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem mehr Lebensqualität als Lebensverlängerung sowie eine integrierte Trauerbegleitung für die BewohnerInnen (etwa bei Heimeinzug) und deren Angehörige (zum Beispiel bei Tod der HeimbewohnerInnen).

Herzblut und Engagement

Nach dem Vortrag fanden unter anderem Wahlen zum Vorstand statt. Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden Mitglieder wurden für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Lebendige Eindrücke und Berichte der diakonischen Dienste Oberkochens, die unter erschwerten Corona-Bedingungen ihre tägliche Arbeit mit viel Herzblut und großem Engagement ausführen, machten wieder sehr deutlich, wie notwendig die Solidargemeinschaft und Unterstützung des KPV für diese Dienste ist. Nicht zuletzt wird das sogenannte Seelsorgemodul (Extra-Minuten für Gespräche) der Pflegekräfte vom Verein finanziert. Dies erfüllt alle Beteiligten mit großer Dankbarkeit.

Gesucht wird Verstärkung: Der Verein freut sich über Nachwuchs – jeder ist willkommen (Jahresbeitrag 13 Euro, gerne auch mehr). Die Aufgaben werden nicht kleiner. Informationen im Evangelischen Pfarramt und bei Dorothee Kübler.⋌

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