Die neue Schule wächst im Eiltempo

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So geht moderne Schule: Der Gemeinderat lernt die neuen Klassenzimmer kennen.
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  Mit den Architekten Falk Deucker und Mathis Tröster besuchte der Gemeinderat die Großbaustelle Dreißental-Schulzentrum. Warum alle überaus zufrieden sind.

Oberkochen 

Schulleiter Michael Ruoff und seiner Stellvertreterin Elisabeth Menke ist die Freude ins Gesicht geschrieben. „Wir haben ein wunderschönes Schulgebäude bekommen“, sagt Ruoff. Und es geht ja noch weiter mit Mensa und Dreißentalhalle als Sahnehäubchen obendrauf. Bürgermeister Peter Traub verwies auf eine „Realisierung im Eiltempo.“ 2017 habe man die Schulentwicklungsplanung im Gemeinderat verabschiedet, den Standort Dreißental allen Unkenrufen zum Trotz fix gemacht mit dem Ziel, das Schulsystem in Oberkochen weiterzuentwickeln und die Gemeinschaftsschule für die Zukunft sattelfest zu machen. „Mittendrin in der Stadt, das war eine richtige Entscheidung“, blickte Traub zurück. Die Schülerzahlen zeigen nach oben, auch dank einer intensiven Arbeit des Kollegiums mit Michael Ruoff an der Front. Als weitere Bauabschnitte stehen noch der Mensa-Bau für 550 Schüler plus Hortkinder sowie der Neubau einer Veranstaltungshalle ins Haus.

Die Schule hat einen neuen Eingangsbereich bekommen – im Pausenhof viel Naturstein und Holz und ein herrlicher Kletterbereich. Architekt Ralf Deucker ging auf den zeitlichen Werdegang ein, der im März 2019 mit dem Anbau begonnen habe.  2021 erfolgte der  Ausbau des Dachgeschosses für den Ganztagsbereich.

Im Anbau West wurden zusätzliche Räume geschaffen. Ein Blockheizkraftwerk wurde eingebaut, auch für die Versorgung des Backsteingebäudes. Geschafft habe man dies, so Deucker, mit einem vorausschauenden Timing und zügiger Auftragserteilung. In puncto Kosten liege man aktuell circa 150000 Euro unter der Berechnung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa sechzehn Millionen Euro, hinzu kommt noch der Bau der Veranstaltungshalle mit circa zehn Millionen Euro. Moderne Klassenräume mit der pädagogisch sinnvollen Teilungsmöglichkeit in Clustern sind entstanden. Superlative gab es seitens der Gemeinderäte für den Ausbau das Dachgeschosses, der einstigen Rumpelkammer des Heimatvereins, zum Ganztagsbereich. Einige Gemeinderäte nahmen gleich das „Spiele-Eldorado“ in Beschlag.  Ein Prachtstück ist der Relaxing-Bereich für die Schüler geworden. Das Sekretariat ist jetzt direkt  an die Verwaltung angegliedert und eine Küche gibt es jetzt auch.

Einen Wunsch hatte Schulleiter Ruoff dann doch noch. Er bat um zwei neue naturwissenschaftliche Fachräume.  Für 550 Schüler sei ein Physikraum zu wenig. Ideal sei, den unteren Bereich als „naturwissenschaftlichen Flur zu nutzen.“

Architekt Tröster betonte, dass sich der gesamte Baukörper nahtlos  in die Umgebungsbebauung einbinde. Die neuen Außenanlagen seien prädestiniert für „Unterricht im Freien.“ Auf Nachfrage des Bürgermeisters, ob die Diskussion um Tierstein und Dreißental noch im Raum stehe, meinte Konrektorin Elisabeth Menke: „Das Thema ist mehr oder weniger ausgeklinkt.“

Mittendrin in der Stadt, das war eine richtige Entscheidung.“

Peter Traub , Bürgermeister
Der Gemeinderat Oberkochen freut sich über den zügigen Aus- und Neubau der Dreißentalschule. Bei einem gemeinsamen Besuch haben sich die Ratsmitglieder von der Qualität der Arbeiten überzeugt
Auch der Eingangsbereich der Schule ist neu: Holz und Naturstein sind die prägenden Elemente.

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