Digitale Schulausstattung wird erweitert

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Die Dreißentalschule erhält weitere 100 Tablets.
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Die Dreißentalschule erhält weitere 100 Tablets. Was Dr. Joachim Heppner missfällt.

Oberkochen. Bereits in den vergangenen Jahren waren Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerbelegschaft der Dreißentalschule sukzessive mit insgesamt 320 Tablets des Herstellers Apple ausgestattet worden. „Man ist ohne Abrieb durch die Corona gekommen, die Akzeptanz ist sehr gut gewesen“, sagte Bürgermeister Peter Traub. Auch Rektor Michael Ruoff und Konrektorin Elisabeth Menke hätten berichtet, dass die Möglichkeiten des digitalen Unterrichts hierdurch maßgeblich erweitert worden seien. Als nächster Schritt soll nun auch die Grundschule der Klassenstufen drei und vier in die Beschaffung mit weiteren 100 Tablets einbezogen werden. Die Vergabe des Auftrags solle an die Firma alpha computer sales in Ottobrunn zum Preis von 43.564 Euro erfolgen.


Dr. Joachim Heppner wandte sich nicht gegen die Beschaffung der Tablets, aber der Preis war ihm ein Dorn im Auge. Wenn bei Apple direkt gekauft werde, koste die Beschaffung nur 37.900 Euro, so hatte Heppner recherchiert. Kämmerer Ralf Lemmermeier betonte, dass bei der Vergabe die inkludierte Betreuung eine gewichtige Rolle gespielt habe. Auch das Zubehör mit einem robusten Cover sei inbegriffen. Summa summarum stehe man beim gleichen Preis wie bei den bisher beschafften Tablets. 


Tanja Hafner meinte, man hätte die Leasing-Variante ins Auge fassen sollen. Die Geräte müssten nach ein paar Jahren aktualisiert werden. Sowohl Lemmermeier als auch der Bürgermeister erklärten, Leasing sei teurer als Kauf. Die ursprüngliche Vergabe erfolgte, allerdings sagte Bürgermeister Traub zu, dass noch ein Vergleichsangebot eingeholt und dieses dann dem Ausschuss vorgelegt werde.

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