Ein Herz fürs Wiedersehen

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Fundstück am AWO-Treff in Oberkochen.

Kein Telefonat kann persönliche Begegnungen ersetzen.

Oberkochen "Wir vermissen Euch". Ein Herz mit dieser Aufschrift hat ein Unbekannter am durch Corona "verhinderten AWO-Treff" in der Katzenbachstraße festgemacht. "Das kleine Herz an unserer Eingangstür hat die AWO-Ehrenamtlichen sehr gefreut", sagt die Ortsvereinsvorsitzende Gerda Böttger hierzu. Es drücke das aus, was "so viele Menschen in diesen Zeiten empfinden", erklärt Böttger. Kein Telefonat könne eben persönliche Begegnungen, die Gemeinsamkeit und gemeinsam getragenes Leid und Freude ersetzen. Der Beitrag in der Schwäbischen Post über den behinderten Mitbürger Andreas Neuhäuser habe unterstrichen, wie haarsträubend die Vergabekriterien in puncto Impfstoff seien, sagt Böttger.

"Heute wird in meiner Zeitung erklärt, warum für uns so wenig Impfstoff zur Verfügung steht." Wenn jeder Landkreis die gleiche Menge bekomme, dann könne dies für den einwohner- und flächenmäßig großen Ostalbkreis niemals ausreichen.

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