Ein Zeichen der Zuversicht

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Mit einem Wortgottesdienst hat Pfarrer Andreas Macho die Maria-Schutz-Kapelle nach aufwendiger Innen- und Außensanierung wiedereingeweiht.

Oberkochen

Gottesdienste wird es in nächster Zeit aufgrund der Coronapandemie wohl noch nicht geben, aber das Idyll der Kapelle im „Weingarten“ ist täglich geöffnet für eine stille Einkehr. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich viele Gläubige bei der Maria-Schutz-Kapelle ein, die nach einer aufwendigen Innen- und Außensanierung wieder eingeweiht wurde. Der Gottesdienst von Pfarrer Andreas Macho wurde von einer Schola des Kirchenchors musikalisch umrahmt.

Christi Himmelfahrt und die Kapelle, beides seien Zeichen der Zuversicht. Beide bezeugten eine Perspektive, dass es bei den Menschen eine Sehnsucht gebe, dass man mehr als auf der Erde wahrnehmen können, sagte der Pfarrer. Der Himmel stehe für Weite, Freiheit und Frieden. Dies drücke auch die Maria-Schutz-Kapelle im Innenraum aus, der von der hiesigen Künstlerin Christine Schönherr gestaltet wurde.

„Die Kapelle wurde nicht nur aufgefrischt, sie hat jetzt neue Strahlkraft und Wirkung“, fügte Pfarrer Macho hinzu.

71 Jahre alt ist die Kapelle jetzt, 1950 erbaut anstelle der Wallfahrtskapelle im Tal. Das Konzept der Künstlerin Christine Schönherr mit einem strahlenden Ultramarin und drum herum mit zwölf Sternen auf blassem Grund seien Synonym für Transzendenz und die Versicherung, dass das Leben weiter reiche.

Nach dem Gottesdienst im Freien nahmen die Christen die Gelegenheit wahr, den neuen Innenraum der Kapelle in Augenschein zu nehmen und viel Lob gab es dabei für das gesamte Ambiente.

Die Kapelle wurde nicht nur aufgefrischt, sie hat jetzt neue Strahlkraft und Wirkung.“

Andreas Macho, Pfarrer

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