Eine feste Bande seit fünfzig Jahren

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Hildegard und Bruno Balle feiern die Goldene Hochzeit und gehen durch ein Spalier von Rosen.
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 Bruno und Hildegard Balle haben am Samstag Goldene Hochzeit gefeiert.

Oberkochen.  „Ein treu verbundenes Paar, das im christlichen Glauben miteinander durch dick und dünn gegangen ist“, sagt Pfarrer Andreas Macho beim Gottesdienst in der Maria- Schutz-Kapelle. Bruno Balle – Oberkochener Urgestein und CDU-Ehrenvorsitzender – wurde am 2. Februar 1936 in Oberkochen geboren, seine Gattin Hildegard am 8. Mai 1937 in Aalen. In der Wilhelmstraße ist sie aufgewachsen.

„Ich habe die ideale Partnerin gefunden“, blickt Bruno Balle im Gespräch mit dieser Zeitung zurück. Am 6. Mai 1972 wurde geheiratet und das Jubelpaar freut sich über die beiden Söhne Martin und Andreas und die Enkelkinder . Bruno Balle lernte Kaufmann bei der Firma Bäuerle, arbeitete dort bis 1982 und wechselte dann zum Unternehmen Günther + Schramm, wo er siebzehn Jahre tätig war. Balles besonderes Faible galt der kommunalen Einbindung – 34 Jahre Gemeinderat, CDU-Stadtverbandsvorsitzender  und in der Summe 25 Jahre stellvertretender Bürgermeister sprechen Bände. Sein Herz schlägt aber nicht weniger für die Realgenossenschaft. Bei den Waldgenossen ist er seit 53 Jahren Vorstand.

Hildegard Balle gibt sich bescheiden, stärkte ihrem Bruno immer den Rücken, auch als urständig schwäbische Hausfrau. Schon vor der Hochzeit hatte sie Kontakt nach Oberkochen, wo ihr Bruder Manfred  Kaufmann zu Hause ist. „Mein Hobby sind Haus und Hof“, lacht Hildegard Balle, die am Sonntag ihren 85. Geburtstag feiern durfte. Beide Jubilare unterstreichen den „engen Bezug zu Kirche und Glauben.“ Ehrenamtlich engagierte sich Hildegard Balle in der Caritas-Frauengemeinschaft.

Feierliche Segnung und Spalier von Rosen

Dankbarkeit wolle das Jubelpaar vor Gott bringen, meinte Pfarrer Andreas Macho im Festgottesdienst und er fügte hinzu: „Aalen und Oberkochen sind vor fünfzig ‚Jahren zusammengekommen.“ Pfarrer Macho segnete das Paar und überbrachte die Glückwünsche der Pfarrei Sankt Peter und Paul für all dies, was Bruno und Hildegard Balle für die Kirche getan hätten. Die Gäste standen vor der Kapelle Spalier, um das Jubelpaar mit Rosen und Luftballons zu empfangen.

Bei der Feier im Wental dankte Bruno Balle „meinem großen Rückgrat Hildegard.“ Der Mesner des Freundeskreises „Bagage“, Franz Weber, erinnerte ans Jahr 1966, als sich die Freunde zum ersten Mal getroffen hatten, der „Geburtsstunde“ für den späteren Bau des Kapellen-Kleinods Sankt Josef in der Rothalde. Balle dankte für den „kameradschaftlich-innigen Verbund“ in der „Bagage“. Lothar Schell

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