Eine Sonnwendfeier mit vielen Gästen und ordentlich Funken

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Auf dem Volkmarsberg wird das Feuer entzündet.
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Der Schwäbische Albverein Oberkochen feiert den Sonnenhöchststand mit Musik und lodernden Flammen auf dem Volkmarsberg.

Oberkochen

Die Rückkehr zur „Normalität“ hat der Schwäbische Albverein Oberkochen auf dem Volkmarsberg bei der Sonnwendfeier gebührend gefeiert.

Rund 300 Besucher fanden sich auf dem Gipfel des Hausbergs ein, um eine lange Vakanz zu beenden und die traditionelle Sonnwendfeier der Oberkochener Ortsgruppe mitzuerleben. Bis spät in die Nacht hatte das Hütten-Team um Jürgen und Fabian Müller, Sven Koch, Jens Eckstein und Florian Neumann alle Hände voll zu tun.

Für das musikalische Ambiente sorgte in gewohnter Manier Albert Schwarz, der den Gästen auch besinnliche Poesie zum Besten gab.

Für Spannung war gesorgt, als die Kinder den riesigen Holzstoß in Brand setzen durften. Mit einem gewaltigen Fauchen schossen die Flammen hoch – mit Argusaugen bewacht von der Freiwilligen Feuerwehr Oberkochen.

Die Gäste genossen es, endlich wieder unter Menschen zu sein – als Albert Schwarz, Thomas Koch und Winfried Schwarz bekannte Ohrwürmer anstimmten.

Die Sommersonnwende und ihre Geschichte

Sie ist ein Fest des Feuers und vor allem des Lichts: die Sommersonnwende. Der Termin fällt auf den längsten Tag und die kürzeste Nacht im Juni. Traditionell werden zu diesem Anlass an vielen Orten Feuer entzündet. Diese sind ein Brauch, der im 12. Jahrhundert erstmals belegt ist – seit dem 14. Jahrhundert dann häufiger. Das Feuer wird meist in der Nacht vor dem Johannistag angezündet. Das Johannisfeuer sollte dem Volksglauben nach, Dämonen und Hagelschadenabwehren.aki

Sonnwendfeuer auf dem Volkmarsberg. Der Schwäbische Albverein lud zur traditionellen Feier.

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