Eine zauberhafte Stimmung auf dem Hausberg

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Schwäbischer Albverein freut sich über Rekord-Besucherzahl auf dem Volkmarsberg.
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Schwäbischer Albverein freut sich über Rekord-Besucherzahl auf dem Volkmarsberg.

Oberkochen. „Da wurde ganze Arbeit geleistet“, meinte eine Besucherin aus Heidenheim, die der Sonnwendfeier der Älbler mit ihrem Mann einen Besuch abgestattet hat. Sage und schreibe vierhundert Besucher zog es zur Sonnwendfeier auf den Volkmarsberg – Rekord fürs rührige Team der Älbler.

Schon die Woche zuvor hatte ganz im Zeichen der Feier gestanden, als das Helferteam Massen an Holz für das Sonnwendfeuer herangeschafft hatte. Es hat sich gelohnt, das Traditionsfest der Älbler wurde ein rauschendes Fest.

Das Hüttendienst-Team leistete im Vorfeld ganze Arbeit, alles funktionierte wie am Schnürchen, der Personaleinsatz war hoch. Auch die Kinder der Familien halfen eifrig mit. Der Besucherstrom schien kein Ende zu nehmen. Es hatte sich offensichtlich herumgesprochen, dass die zauberhafte Abendstimmung auf dem Hausberg der Oberkochener mit nichts zu vergleichen ist und der Genuss der Thüringer Rostbratwürste was das Tüpfelchen auf dem i.

Paul Hug und Albert Schwarz unterhielten die Gäste mit Evergreens und Volksliedern und die beiden eingefleischten Oberkochener hatten Interessantes über die Geschichte der Sonnwendfeier zusammengetragen. Lebensfreude war auf dem Volkmarsberg spürbar.

Ein spannender Augenblick war wieder einmal das Entfachen des riesigen Feuers durch die Kinder mit ihren Fackeln. Sorgfältig bewacht von der Freiwilligen Feuerwehr wurden die Fackeln in den Holzstoß befördert und in Sekundenschnelle loderten die Flammen meterhoch – ein ergreifender Augenblick. Einige der Besucher bestiegen sogar den Volkmarsberg-Turm, um das Sonnwendfeuer von oben zu genießen.

Mit Argusaugen wachten die Floriansjünger darauf, dass die umliegenden Bäume keinen Schaden nehmen. Sogar Feuerpatschen wurden eingesetzt. Geselligkeit und Kommunikation wurde gepflegt. Nach so langer Corona-Zeit Stimmung zum Anfassen. Und wo man auch hinhörte, überall gab es dickes Lob für die Organisation und die reibungslose Durchführung des Fests. 

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