Erneut Ärger in Oberkochen wegen Gabionenwand

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Die Steine des Anstoßes: die zu hohe Gabionenwand in Oberkochen.
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Warum dem Bürgermeister und den Räten bei einer Bausache die Hutschnur hochging.

Oberkochen Viermal hatte der Technische Ausschuss wegen einer viel zu hoch gesetzten Gabionenschutzwand im Tiersteinweg unterhalb des Gymnasiums beraten, zuletzt im April. „Kompromiss in Sicht“, titelte diese Zeitung seinerzeit. Damals hatte der Bauherr versichert, dass er im Sommer die Höhe der Gabionenwand reduziert. Daraus ist nichts geworden.

Stinksauer zeigte sich darüber Bürgermeister Peter Traub in der jüngsten Sitzung des Ausschusses. „Wir hatten dem Herrn einen noblen Kompromiss eingeräumt“, sagte Traub und der fügte hinzu: „Mit mir und dem Technischen Ausschuss kann man so nicht Schlitten fahren.“

Richard Burger hob in dieselbe Kerbe. Eigentlich, so Burger, hätte der Bauherr laut Vorschrift auf achtzig Zentimeter kürzen müssen, man habe ihm als Kompromiss 1,35 Meter eingeräumt. Der Bürgermeister erklärte, nun härtere Maßnahmen einzuleiten. Lothar Schell

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