Es läuft wieder rund in der „Schwörz“

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Foto (ls) Es läuft wieder rund beim Großprojekt Sportzentrum
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Ein paar Wochen lang herrschte Funkstille auf der Großbaustelle Sportzentrum Oberkochen. Jetzt wird wieder mit Hochdruck gearbeitet.

Oberkochen

Die Bürger hatten sich gefragt, was denn los sei auf der Großbaustelle in der „Schwörz“. Jetzt stehen die Kräne, Bauhandwerker geben sich die Klinke in die Hand. Die Rohbau-Arbeiten laufen jetzt auf vollen Touren. Auf Nachfrage klärt Stadtbaumeister Johannes Thalheimer auf. Zum einen habe man sehr viel Zeit aufwenden müssen beim Baugrund. Anfang Mai hatte man mit dem Oberboden-Abtrag begonnen. Akribisch habe man eine Trennung von belastetem und unbelastetem Material vornehmen müssen. „Dies hat mehr Zeit gekostet, als wir eingeplant hatten“, sagt Thalheimer. Hinzugekommen sei, dass die mit dem Rohbau befasste Baufirma zwei Wochen in Verzug war.

Mit dem Rohbau will man im September 2022 fertig sein und dann mit der Fassade weitermachen. Alle Termine seien vertraglich vereinbart, sagt der Stadtbaumeister. Die Rohbau-Firma arbeite jetzt mit verstärktem Manpower und diese habe zugesichert, den Zeitrückstand aufzuholen. Die Fertigstellung und Übergabe des Sportzentrums, das Alleinstellungsmerkmal in der Region hat, ist für September 2023 geplant.

Der Doppelpack mit einer neuen Sporthalle mit direkter Anbindung ans neue Hallenbad wird insgesamt 38,2 Millionen Euro kosten – Rekordinvestition in der Geschichte der Stadt Oberkochen. Verantwortlich für die Planung des „Doppel-Neubaus“ zeichnen das Architekturbüro Schick aus Karlsruhe und das Ingenieurbüro Drees & Sommer aus Stuttgart. Durch die direkte Anbindung mit gemeinsamem Foyer können Synergie-Effekte in Bezug auf Heizung, Technik, Außenbereich und Parkplätze erzielt werden. Die neue Schwörzhalle soll eine Dreifeld-Sporthalle mit Tribüne sein, die auch für größere Veranstaltungen genutzt werden kann.

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