Fix: „Kocherbad“ und „Kocherhalle“

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Wie die Großprojekte in Oberkochen künftig heißen sollen.

Oberkochen. Der Gemeinderat favorisiert fürs neue Hallenbad in der „Schwörz“ den Namen „Kocherbad“. Als Gründe wurden genannt: der Name sei prägnant, kurz und einprägsam.

Auch habe er ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, das nächstgelegene Kocherbad befinde sich in Künzelsau und dies sei ein Freibad, so Bürgermeister Peter Traub auf Nachfrage dieser Zeitung.

Der Name Kocherbad habe im Übrigen einen klaren Bezug zu Oberkochen, da hier der „Schwarze Kocher“ entspringt.

Der ebenfalls diskutierte Name „Schwörzbad“ wurde auf Grund des für Auswärtige nicht erkennbaren lokalen Bezugs sowie aufgrund des in anderen Sprachen unbekannten Umlauts fallengelassen.

Selbiges gilt auch für den ebenfalls genannten Namen „Rodsteinbad.“ Als Pendant für die neue Sporthalle parallel zum künftigen Kocherbad wurde der Name „Kocherhalle“ in die engere Auswahl genommen.

Kocherhalle statt Schwörz

Der Name „Schwörzhalle“ steht für die bisherige veraltete Sporthalle und soll für die neue Halle nicht mehr verwendet werden. Überdies, so den Tenor bei der Klausurtagung, will der Begriff „Sportzentrum“ als Überbegriff für den Gesamtkomplex weiterhin verwendet werden. „Sportzentrum“ weise zudem auf die Nähe zum Carl-Zeiss-Stadion hin.

Nichts Neues bei den Schulen

Die Dreißentalschule soll aller Voraussicht nach ihren Namen behalten, auch wenn diese künftig Schulzentrum sein werde. „Der Name hat sich über Generationen im Ort eingebürgert und ist fest verankert“, betont der Bürgermeister. Dies entspreche auch dem Wunsch der Schulleitung. Dringende oder zwingende Gründe für einen Namenswechsel habe der Gemeinderat nicht gesehen.

Dasselbe gelte für die geplante neue Dreißentalhalle. Auch hier bleibt der Status quo erhalten. Auch der Name der Sonnenbergschule bleibe erhalten, auch wenn diese künftig am Tierstein untergebracht ist. Offen ist noch die Namensgebung für die neue Kindertageseinrichtung im interkommunalen Gewerbegebiet.

Der Name müsse noch mit dem Unternehmen Carl Zeiss, das Projektpartner ist, abgestimmt werden, erklärt der Bürgermeister. Als Vorschläge wurden in Klausur genannt: Marie Curie-Kindertagesstätte, Astrid Lindgren-Kindertagesstätte oder – kurz und prägnant – Kindertagesstätte Einstein.

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