Flutopferhilfe auch von Oberkochen

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Die Stadt will den betroffenen Kommunen jeweils eine Million Euro als zinsloses Darlehen anbieten.

Oberkochen. Martin Balle hat eine Idee des Oberkochener Bürgermeisters aufgegriffen und namens der CDU-Fraktion einen Antrag auf Flutopfer-Hilfe für die Städte Schuld (Rheinland.Pfalz) und Erststadt (NRW) im Gemeinderat eingebracht.

Solidarische Soforthilfe

Einige Tage zuvor hatte Bürgermeister Traub den Räten per Mail den Vorschlag gemacht, eine solidarische Soforthilfe in Höhe von jeweils einer Million Euro den meisten betroffenen Kommunen als zinsloses Darlehen anzubieten. Außer dem Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen stimmten alle für diesen Antrag. Schwierig wurde es rein formal auch jetzt im Gemeinderat, weil das Gremium nicht vollständig anwesend war. Drei Räte waren nicht präsent.

Auch der Grünen-Chef ist dafür

Jetzt ist doch noch eine pragmatische solidarische Soforthilfe möglich geworden und dies einstimmig. Auch der Fraktionssprecher der Grünen stimmte zu. Wie von der Stadtverwaltung inzwischen aktuell mitgeteilt, hat Bürgermeister Peter Traub zu den Kommunen in Schuld und Erftstadt Kontakt aufgenommen. Beide Kommunen wollen das Angebot prüfen und in den nächsten Tagen Bescheid geben.

„Ende gut, alles gut, eine Sache der Mitmenschlichkeit“, kommentierte SPD-Fraktionsvorsitzender Richard Burger. Bürgermeister Traub zeigte sich zufrieden, dass das „trotz der Hinderungsgründe doch noch gelungen ist.“ Lothar Schell

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