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Franz Weber ist der neue Mesner

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Die Sankt-Josef-Kapelle bei Oberkochen

Im 55. Jahr ihres Bestehens hat die Sankt-Josef-Kapelle auf der Oberkochener Rodhalde einen neuen Mesner.

Oberkochen Die Katholiken in Oberkochen, aber auch viele Spaziergänger, die auf dem Weg zum Rodstein sind, schätzen die kleine Kapelle der „Bagage“, die vor 55 Jahren die Kapelle ermöglicht hatte. „Ja, wir sind stolz auf unsere Bagage“, sagt Bruno Balle, der seitherige Mesner. Turnusgemäß erfolgte jetzt die Weitergabe. Ein Jahr lang fungiert eine Person für die Mesnertätigkeit. Den Stab hat jetzt Franz Weber übernommen. Beim Bau sei man sich seinerzeit noch gar nicht im klaren darüber gewesen, was da an Pflege und Betreuung auf die Erbauer zukomme, heißt es in der Runde. Der jeweilige Mesner sorgt für die Kerzen und für die Reinigung. Er pflegt, mäht um die Kapelle herum und räumt Schnee.

Vor allem hofft man, dass man im kommenden Jahr hoch droben wieder Eucharistie feiern könne und am Maifeiertag zusammen kommen kann. Erster Wunsch ist allerdings, dass die Kapelle verschont bleibe von Verwüstungen und Beschädigungen wie auch vor Schmierereien wie 2018.

Eine gute Nachricht gab es bei der Mesner-Übergabe. Paul Hug hat sich aus freien Stücken angeboten, eventuell ein Büchlein über den Freundeskreis „Bagage“ und sein Kapellenwerk zu verfassen. „Für die Nachwelt wäre das eine feine Sache“, so der scheidende Mesner. ls

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