Freiheit und Demokratie immer neu erkämpfen

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Bundestagsabgeordnete Dr. Inge Gräßle spricht in Oberkochen über die vergangene Bundestagswahl, Freiheit und die Zukunft der CDU.

Dr. Inge Gräßle wirbt am Tag der Einheit für Verantwortung und den Erhalt der Freiheit.

Oberkochen. Die CDU-Eiche sei Symbolik für Einsatz und Verantwortung fürs deutsche Vaterland sowie Synonym für Demokratie und Rechtsstaat, eröffnete Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle die Gedenkfeier.

Der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung hätten eine neue Zeitrechnung eröffnet. Einheit sei kein Selbstläufer, sondern vielmehr Dauerverpflichtung für die Zukunft, erklärte Balle.

Die CDU habe unermüdlich dafür gekämpft und sie werde dies weiter mit Nachdruck tun. Demokratie und Wohlstand mit Klimaschutz zu verknüpfen, stehe mehr denn je auf der Agenda der CDU. Deutschland müsse Kompass sein für die Orientierung im Weltgeschehen.

„Gut, dass die CDU in Oberkochen nicht wie viele andere das Gedenken an die deutsche Wiedervereinigung vergessen hat“, eröffnete Dr. Inge Gräßle ihre Festrede. Man dürfe den 3. Oktober nicht zum Tag des Vergessens machen. „Der 3. Oktober ist auch ein Tag der Zukunft“, fügte Inge Gräßle hinzu.

CDU als „Meinungsbilder“

Die CDU müsse fortan und verstärkt Meinungsbilder sein, auch für die Bedeutung des Erhalts der Freiheit. Jeder müsse sich die Frage stellen: „Wie wichtig ist noch die Freiheit?“ Das halbe Leben spiele sich in den sozialen Medien ab. Die CDU sei gefordert, mehr mit den Leuten zu reden. China sei ein „neuer Spieler in der Welt“. Die Frage sei, wie man mit China umgeht. Dies habe zu Verwerfungen mit den USA und mit europäischen Nachbarn geführt. Auf keinen Fall dürften Deutschland und die Freiheit unter einem chinesischen Wirtschaftssystem gekappt werden. Es gehe letztlich um die Fragen, was Freiheit ist und ob man bereit ist, Freiheit einzuschränken. Deutschland stehe nach der Wahl vor einer Systemauseinandersetzung. Gräßle warnte vor einer „Service-Mentalität“. Ohne Verantwortung zu übernehmen, gebe es keine Freiheit.

„Der CDU traue ich mehr zu, als sich mit Personalfragen zu beschäftigen“, blickte Gräßle auf die Bundestagswahl zurück. Ihr Schlusswort: „Die CDU ist fortan ein unentbehrlicher Pfeiler der Parteien-Architektur.“ ls

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