„Freudentanz“ beim Wiedersehen

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Endlich wieder Spaß beim Seniorentanzkreis nach gut einem Jahr der Zwangspause.

Nach über einem Jahr Pandemie-Pause trifft sich der Seniorentanzkreis wieder.

Oberkochen. „Wir sind eine verschworene Gemeinschaft“, sagt Barbara Adolf, die nach über einjähriger Pause „meine Frauen endlich wieder begrüßen darf.“

Der Seniorentanzkreis ist quasi ein Ableger der Caritaskonferenz und besteht seit über vierzig Jahren.

Die Pandemie brachte eine lange Zwangspause. Circa zehn Frauen treffen sich alle zwei Wochen im Rupert-Mayer-Haus, um beweglich zu bleiben, miteinander zu tanzen und viele Schwätzle über Gott und die Welt zu halten. „Ja, die Kommunikation kommt nicht zu kurz“, sagt Barbara Adolf, die just an diesem Tag auf zwanzig Jahre Leitung des Senioren-Tanzkreises zurückblicken kann. Zwischen siebzig und neunzig Jahre alt sind ihre Eleven.

„Jung geblieben, aber hoffentlich verwechsle ich heute nach der langen Pause die Beine nicht“, lacht Anni Oberdorfer. Blanka Hahn lässt nicht außen vor, dass „ich den Bewegungstreff nach Pandemie-Aus sehr vermisst habe.“ Aber dann habe sie sich irgendwie an Vakanz gewöhnt. „Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier“, sagt sie. Es wird viel gelacht in der Runde, bevor es so richtig losgeht. „Alle Frauen sind Stammgäste“, erzählt Barbara Adolf. „Ich bin froh, dass der Knast beendet ist, ich habe sehnsüchtig auf die Renaissance gewartet“, wirft Renate Kirin in die Runde und Karin Lehmann, schon seit vierzehn Jahren mit von der Partie, fügt hinzu, dass Spaß und Bewegung hier eine tolle Kombination seien.

Die Tanzleiterin rezitiert wie immer ein Gedicht. Dann heißt es „Musik ab“ und der erste Walzer steht auf dem Programm. Sie haben nichts verlernt, die jung gebliebenen Damen, die kollektiv darauf hoffen, „dass unser schöner Tag nun wieder regelmäßig stattfinden wird.“ ls

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