Für barrierefreie Bushaltestellen

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Das ehemalige Buswartehäuschen – die neue Bordsteinkante für einen barrierefreien Zugang ist bereits gesetzt. Foto: privat

Oberkochen investiert knapp eine Million Euro in die Umgestaltung von Bushaltestellen.

Oberkochen. Bis voraussichtlich Ende des Jahres soll das Gesamtprojekt realisiert sein, wie die Stadtverwaltung Oberkochen mitteilt. Die Rede ist von der Umgestaltung von zwölf Bushaltestellen, die barrierefrei werden sollen. Die Stadt Oberkochen hat dafür knapp eine Million Euro investiert. Den Zuschlag für die Arbeiten hatte die Firma Stegmaier aus Aalen vom Gemeinderat erhalten.

Auch bei den beiden Haltestellen am Rathaus wird die Bordsteinkante durch weiße Busborde ersetzt. Die Busse müssen parallel zu den Busbordsteinen halten können, damit die Fahrgäste problemlos ein- und aussteigen können.

Gefordert ist außerdem, dass die Busse an den verschiedenen Haltestellen immer an denselben Stellen halten, damit beeinträchtigte Fahrgäste über die neu angelegten Leitstreifen die Einstiegspunkte finden können. Dazu werden spezielle Platten verlegt, die mit einem Taststock die Fahrgäste an eben diese Einstiegspunkte leiten.

An der Haltestelle in der Walther-Bauersfeld-Straße wurde das alte Wartehäuschen bereits demontiert, ebenso wurden der alte Straßenbelag entfernt und ein neuer Unterbau eingebaut. In den nächsten Tagen soll die Asphalt-Deckschicht eingebaut werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch Breitbandkabel verlegt sowie Schächte und Pflasterbeläge an die neuen Höhen angepasst.

Bis spätestens Mitte September, so ist der Plan, soll die Walther-Bauersfeld-Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. ⋌Von Lothar Schell

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