Gegen den Rückstau

Die Stadt will 7 Millionen Euro für „Oberkochen-Süd“ investieren.

Oberkochen. Das Unternehmen Carl Zeiss hat dringend um eine Verbesserung gebeten. Einpendler erleben jeden Tag Rückstaus auf der B 19. „Wir wollen ein Verkehrskonzept erstellen lassen für die Anschlussstelle Süd“, sagte Bürgermeister Peter Traub. In dem sollen die Leistungsfähigkeit der bestehenden Anschlussstelle Süd sowie die Notwendigkeit eines zusätzlichen Halb- oder Vollanschlusses „Oberkochen-Mitte“ untersucht werde.

Dem Gemeinderat lag eine Vereinbarung in dieser Sache mit dem Regierungspräsidium (RP) vor. Darin erklärt sich die Stadt bereit, notwendige Anpassungen und Umbauarbeiten auf ihre Kosten zu erledigen. Diese bezifferte Traub auf 6,5 bis 7,5 Millionen Euro. Im Vorgriff auf die Baumaßnahme will die Stadt weitere erforderliche Baumaßnahmen ausführen lassen. Bei der favorisierten Bau-Variante sind mehre Bauwerke und Knotenpunkt-Umbauten vorgesehen.

Bürgermeister Traub goss „etwas Wasser in den Wein.“ Wenn die Anschlussstelle umgebaut werde, gebe es keinen Zuschuss vom Bund, obwohl es sich ja um eine Bundesstraße handle. Das RP argumentiere mit Mehrkosten für den Unterhalt. Über die Ablöse müsse noch verhandelt werden, erklärte Traub. Es könne nicht sein, dass die Stadt den Umbau einer Bundesstraße finanziere und dann auch noch den vollen Unterhalt.

Bei einer Gegenstimme wurde für die Vereinbarung votiert.ls

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