GOA hat den Wertstoffhof neu angelegt

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Neu gemacht: der Wertstoffhof der GOA in Oberkochen. Die Container werden in den Nischen abgstellt und können (von oben) ohne Treppensteigen befüllt werden.
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Demnächst offizielle Eröffnung. Warum die beengte Situation vorbei ist.

Oberkochen. Für die Bürgerinnen und Bürger geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Proppenvoll war es oft auf dem Wertstoffhof und mühsam, die Abfälle zu entsorgen. 2011 war dort ein Mann gestorben, weil er von der Treppe eines Containers gefallen und sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte.

Die Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung (GOA) hat nun Nägel mit Köpfen gemacht und sogenannte Niederflur-Container installiert, die im Boden versenkt sind und von den Kunden bequem befüllt werden können, ohne auf Treppen steigen zu müssen. „Das ist ein gutes Stück Bürgerservice, für den wir der GOA danken“, sagt Bürgermeister Peter Traub.

Auch die Andienung ist verbessert worden, weil es nun eine separate Ein- und Ausfahrt sowie eine großzügige Anzahl von Parkplätzen gibt. Das bislang gefährliche Rangieren bei räumlicher Enge gehört so ebenfalls der Vergangenheit an. Freuen darf sich auch die benachbarte Narrenzunft, weil im Zuge der GOA-Maßnahme eine saubere Zuwegung zur Zunftscheune entstanden ist.

Abwasserpumpwerk

Aber auch die Stadt selbst hat sich mächtig ins Zeug gelegt und eine moderne Entwässerung auf die Beine gestellt. Die Entwässerung der Zunftscheune und auch die des benachbarten Bauhofgeländes waren sanierungsbedürftig. Die Zunftscheune der NZO beförderte ihr Abwasser bislang über eine eigene, alte und marode Pumpstation in den Sammler vor der Kläranlage. Diese Anlage musste also auch erneuert werden und aus diesen Gründen wurde eine gemeinsame Entwässerung fürs gesamte Areal auf den Weg gebracht.

Die Konzeption sieht vor, das anfallende Abwasser auf den jeweiligen Grundstücken und künftig über ein gemeinsames Abwasserpumpwerk und einer geplanten Druckleitung direkt in die benachbarte Kläranlage zu leiten. Fazit des Bürgermeisters: „Rundum ein gelungenes Projekt, so etwas wie eine Win-Win-Lösung.“ Lothar Schell

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