Grünes Licht für kommunales Projekt

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Der Gemeinderat hat der Gründung der Gesellschaft „N!Kom Projekt GmbH“ zugestimmt.

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Breitband-Ausbau

Der Gemeinderat gab seine Zustimmung für den weiteren Breitband-Ausbau. Dabei geht es explizit ums „Graue-Flecken-Programm“. Die Grobkostenschätzung ergab förderfähige Gesamtkosten in Höhe von zirka 3,375 Millionen Euro. Nach den derzeit geltenden Richtlinien würde die Stadt neunzig Prozent der Gesamtkosten als Zuwendung erhalten. Auf Grundlage der Markterkundung durch GEO DATA wird ein Förderantrag bei Bund und Land gestellt. Eine Bandbreite von 100 Mb werde dann möglich sein, erklärte der Bürgermeister.

Sportzentrum

„Im Kosten- und Zeitrahmen“, diese Meldung vermittelte Bürgermeister Peter Traub im Rahmen der Vergabe des fünften Ausschreibungsblocks mit vier weiteren Gewerken in einer Gesamthöhe von 1845675 Euro. Neunzig Prozent aller Gewerke seien vergeben, erklärte Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Die Eröffnung, der ein intensiver Probebetrieb vorangehe, könne im Herbst 2023 über die Bühne gehen. Die kurzen Zuschlagsfristen gleich nach der Submission hätten sich bewährt, so Bürgermeister Traub. ls

Oberkochen. Über die Inhalte der kommunalen Zusammenarbeit hatte diese Zeitung bereits aktuell berichtet. Zusammengefasst geht es im Rahmen der kommunalen Aufgabenerfüllung um die Erbringung von Planungs- und Beratungsleistungen im Bereich „Entwicklung zur Nachhaltigkeit in der Kommune“, insbesondere Wärmeplanung und Energiemanagement sowie um Maßnahmen zum Klimaschutz zur Erreichung von Nachhaltigkeit. Federführend sind dabei die Städte Oberkochen und Giengen, die beide 25,5 Prozent der Gesellschaftsanteile an der„N!Kom GmbH“ erwerben. Weitere fünf Prozent erwerben die Städte und Gemeinden Heubach, Essingen, Böbingen, Mögglingen, Waldstatten und Hermaringen. Die verbleibenden neunzehn Prozent der Gesellschaftsanteile erwerben zunächst ebenfalls die Städte Giengen und Oberkochen zu gleichen Teilen, jeweils also 9,5 Prozent, um diese dann gegebenenfalls an weitere aufzunehmende Gesellschafter bzw. Kommunen weiter zu veräußern. Der einmaligen Einlage in Höhe von 700000 Euro stimmte der Gemeinderat zu. Der Bürgermeister wurde vom Gemeinderat ermächtigt, alle zur Gründung der „N!Koim Projekt GmbH & Co KG“ erforderlichen Verträge abzuschließen.

Gesellschaft gründen

Bürgermeister unterstrich die Pflicht der Städte zur Wärmeplanung. Wärmeplanung brauche aber viel Personalstärke und Fachkompetenz, die man nur im Verbund erreichen könne. Daher habe man sich zusammen mit der Stadt Giengen und der GEO entschlossen, eine Gesellschaft zu gründen. Andere Gemeinden seien mit im Boot oder könnten noch aufspringen. „Giengen, Oberkochen und die GEO wollen die Lokomotive sein“, so Traub wörtlich. „Wollen wir Fernwärmenetze anlegen und wo kommt der Brennstoff her“, hakte Albert Schwarz nach. Fernwärmenetze seien nur ein Teil des Konzepts, damm komme die Wärmeleitplanung“, erklärte Traub. Der Trend gehe in Richtung Nah- und Fernwärme. „Kompetenz an allen Orten“, würdigte Rainer Kaufmann das Projekt. Es sei gut, dass die zu gründende Gesellschaft eine Wärmeleitplanung erstelle. Die interkommunale Gesellschaft sei zu begrüßen, ergänzte Dr. Joachim Heppner. Der Wärmemarkt gestalte sich dringender denn je. So sei es auch gut, dass man nicht von Schwankungen der Märkte abhängig sei. Langfristige Planung sei wichtig und es würden Synergie-Effekte erzielt, sagte Richard Burger. Kleine Kommunen könnten dies isoliert nicht leisten, was von GEO-Geschäftsführer Tobias Koller unterstrichen wurde. ⋌Lothar Schell

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