Heide-Erweiterung wieder Thema

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Eine Erweiterung des Wohngebiets Heide in Richtung des Waldes brachte Peter Beck wiederaufs Tableau.
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Eine mögliche Erweiterung des Wohngebiets Heide ist nicht tot zu kriegen. Warum Peter Beck (FBO) den Dauerbrenner wieder ins Gespräch bringt.

Oberkochen 

Keine Frage, mangelnde Bauplätze sind in Oberkochen eine  Krux. Die Betriebe der Stadt sorgen für nahezu 11000 Arbeitsplätze bei täglich  9000 Einpendlern, 2000 Auspendlern und zirka 8000 Einwohnern. Großflächige Baugebiete können und sollen nicht ausgewiesen werden. Es gilt die Maxime „Innenverdichtung“.

Die ist nicht so leicht zu bewerkstelligen und ist letztendlich auch nicht die große Hausnummer, um neues Bauland und eine erkleckliche Anzahl von Bauplätzen zu entwickeln.  Baugebiete, die mittelfristig erschlossen werden können, sind kleinflächig, eigentlich ein Tropfen auf den heißen Stein. Peter Beck nahm nun im Gemeinderat den angestrebten Mobilitätspakt zum Anlass, erneut auf eine mögliche Erweiterung des Wohngebiets Heide („Heide-Nord“) hinzuweisen, bei der aber der wichtige Naherholungswert des Gebiets beachtet werden müsse. „Hier sehen wir von der FBO eine der wenigen noch sinnvollen Möglichkeiten, ein weiteres, größeres und zusammenhängendes Baugebiet ausweisen zu können“, so Beck wörtlich.

Gebietstausch wäre nötig

Weil dieses Gebiet zur Gemarkung Aalen gehört, bat Beck Bürgermeister Peter Traub, mit Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting Kontakt aufzunehmen, um über einen Gebietstausch zu sprechen. „Man könnte eine nicht zu verachtende Zahl an Einpendlern nach Oberkochen holen“, erklärte der FBO-Sprecher. Überdies könne man damit sowohl den Pendlerverkehr deutlich entlasten, aber auch den Öffentlichen Personennahverkehr sowie den Kindergarten auf der Heide besser und sinnvoller auslasten.

Die Freien Bürger waren es, die in den letzten Jahren immer wieder dieses Thema auf den Tisch gebracht haben. Problem ist, dass das rund zwanzig Hektar große Waldgrundstück, das auf Gemarkung Unterkochen liegt und damit der Stadt Aalen zugehörig ist, der Realgenossenschaft Unterkochen gehört.

Heißes Thema schon vor Jahren

Als vor vielen Jahren das Thema heiß entbrannt war, wurde seitens der Oberkochener Verwaltung eine Tauschfläche unten an der Heide-Kurve hinter der Wassertretanlage angeboten. Die Realgenossenschaft hatte seinerzeit kategorisch abgelehnt. Man darf gespannt sein, ob und wie die beiden Schultes miteinander ins Geschirr kommen und was der Aalener Gemeinderat zum Ansinnen der Oberkochener sagt. 

„Man könnte eine nicht zu verachtende Zahl an Einpendlern nach Oberkochen holen.“

Peter Beck , FBO-Fraktion

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