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"Hugenschreiner" Rudolf Hug ist 90 Jahre geworden

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schreiner Hug

Der „Hugenschreiner“ ist neunzig geworden

Oberkochen. Er pflegt feste Bande zu Kolping, zum Freundeskreis „Bagage“ und sein Faible gehört seit eh und je dem Handwerk. Rudolf Hug, in Oberkochen bekannt als „Hugenschreiner“, ist dieser Tage 90 Jahre alt geworden. Schreinern, das war neben seiner Gattin Hilde stets seine große Liebe, ein Handwerker von echtem Schrot und Korn, der in Oberkochen mit seiner humorvollen Art beliebt ist. Viele Kunden hat er mit seinen kreativen Möbelstücken verzaubert. Seine Lehre begann er 1947 bei der Schreinerei Karl Fischer. Bei der Gesellenprüfung 1950 gab's einen Preis.

Der diamantene Meisterbrief hat für den „Hugenschreiner“ einen besonderen Stellenwert. 1957 legte er die Meisterprüfung ab. Anschließend machte er sich selbstständig. Möbel und Innenausbau vom „Hugenschreiner“ wurden am Ort und darüber hinaus ein Begriff. Eine feste Stütze war ihm immer Gattin Hilde. 1982 entstand der Werkhallen-Neubau im Gewann „Schwörz.“ 1997 übergab Rudolf Hug den Betrieb an Sohn Gernot. Ein Stück seines Lebens war und ist auch die Kolpingsfamilie, bei der er Gründungsmitglied ist. Als die Kolpingshüte in den 1980er Jahren gebaut wurde, sorgte Hug für Holzdecken und Küchenmöbel. Hochgeschätztes Mitglied ist er im Freundeskreis „Bagage“. ls

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